Das schwedische Medizintechnikunternehmen Elekta AB veröffentlichte während der ersten Quartalsperiode des Geschäftsjahres 2026/27 Ergebnisse, die eine Steigerung des Gewinnmargens gemeinsam mit einem Umsatzrückgang von 2% und einem vorbörslichen Kurseinbruch von 5,6% widerspiegelten.
Das Unternehmen erzielte einen bereinigten Brutto-Margen von 42,6% und lag damit 560 Basispunkte höher als 37% im Vorjahr. Der bereinigte EBIT-Margin erreichte 11,2% und deckte eine Kosteneinsparung ab, die unter dem Umwandlungsplan mehr als 500 Millionen schwedische Kronen betrug. Der Nettoertrag belief sich auf 106 Millionen SEK, der bereinigte Gewinn pro Aktie betrug 0,31 SEK. Der freie Cashflow vor Dividenden und M&A verbesserte sich im Jahresvergleich um 154 Millionen SEK auf negative 266 Millionen SEK.
Der Netto-Umsatzrückgang betrug 2 % in konstanter Währung, wobei der Umsatz mit Lösungen um 9 % und der Umsatz mit Services um 5 % in allen Regionen rückläufig war. Die Auftragssteigerung belief sich auf 3 %, mit einem Buch-Umsatz-Verhältnis von 1,11. Das Unternehmen profitierte von einer 53 Millionen schwedischen Kronen umfassenden Zollerstattung, die mit den US-Zöllen im Rahmen des International Emergency Economic Powers Act verbunden ist, was einer Margenverbesserung von ca. 150 Basispunkten entspricht; für Q2 werden noch weitere 3 Millionen USD erwartet.
Elekta hat die F&E-Ausgaben auf etwa 10 % des Umsatzes gehalten und eine Kreditlinie von 100 Millionen Euro bei der Europäischen Investitionsbank im August für die Finanzierung von F&E-Projekten gesichert, welche in sechs Jahren zur Verfügung steht. Das Unternehmen bekräftigte seine Konzernprognose für das ganzjährige Ergebnis und sah ein Netto-Umsatzwachstum von 2 % bis 4 % in konstanten Werten und eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 12,5 % und 13,5 % vor.
Die regionale Entwicklung war gemischt. Die Umsätze in Europa steigen um 5% und in EMEA sinken um 4%, was auf Installationsverzögerungen in Märkten wie Iran zurückzuführen ist. Die Region Amerika ist gestiegen, unterstützt durch den Einführungsstart des System ELEKTA Evo und Preispolitik. In China verbesserte sich die Auftragsbestellung in drei aufeinanderfolgenden Quartalen, trotz eines schwachen Vorjahresrücklagers. In Asien-Pazifik und Japan fiel die Nachfrage aufgrund der Einschränkungen im Rahmen der Gesundheitsbudgets in Indonesien, Vietnam und Japan.
Der Aktienkurs fiel in der Vorbörsestandardisierung um 5,57 % auf 51,75 US-Dollar und damit weiter vom 52-Wochen-Hoch von 66,60 US-Dollar. Elekta zahlt bereits 22 Jahre in Folge Dividenden, und mit seiner aktuellen Rendite von 4,35 % bietet das Unternehmen einen attraktiven Ertrag.













