DocMorris, die Schweizer Online-Apotheke, hat ihre Gesamtjahreseinkaufswachsprognose nach der Berichtlegung eines Anstiegs der Umsätze im ersten Halbjahr um 12,5% auf 627,8 Millionen Franken auf zwischen 9% und 13% erhöht.
Die starken Ergebnisse verdankte das Unternehmen vor allem einem starken Umsatzanstieg im Segment Rezeptarztmittel, das im Vergleich zum Vorjahr um 38,3 % stieg, während sein Segment Digital Services um rund 71 % gewachsen ist. Vorstandsvorsitzender Walter Hess sagte, dass die Erreichung von Umsatzwachstum und operative Effizienz in allen Geschäftsbereichen im ersten Halbjahr 2026 gestiegen sei.
Daniel Wüest, Finanzchef, bestätigte, dass das Ziel einer Break-Even-Rendite im zweiten Halbjahr erreicht werden soll. Der bereinigte EBITDA-Gewinn geht auf 10,9 Millionen Franken zurück, mehr als die Hälfte so niedrig wie in der Vorjahresperiode mit 23,8 Millionen Franken.
Für das gesamte Jahr erwartet DocMorris nun ein angepasstes EBITDA zwischen einem Verlust von 10 Millionen und 17,5 Millionen Franken, gegenüber der vorherigen Prognose. Das Unternehmen gab keine speziellen Details zu den Erwartungen für die Profitabilität heraus, außer dem Break-Even-Ziel für das zweite Halbjahr.
Die Online-Apotheke, die seit April 2022 von Hess geleitet wird, verzeichnet eine zunehmende Nutzung von E-Rezepten, was die Nachfrage nach verschreibungspflichtigen Medikamenten über ihre Plattform bereitet hat.









