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Märkte/RohstoffeArticle

Der Dieselpreis steigt auf 170 US-Dollar pro Barrel, da die Engpässe in der Raffinerie einen verborgenen Energieschock offenlegen

Analysten warnen, dass der Preis von Brent bei 91 USD pro Fass die gravierenden Mangel an Diesel verdeckt. Der Handel mit europäischen Dieseln bewegt sich nahe der rekordhohen Spreads, und Produktionsbeschränkungen in Raffinerien verzerren die Energie-Märkte.

DC
David Chen · Commodities Desk · 20 Aug 2026 · 18:11 · 2 Min. Lesezeit
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Der Dieselpreis steigt auf 170 US-Dollar pro Barrel, da die Engpässe in der Raffinerie einen verborgenen Energieschock offenlegen

Der Referenzpreis für Brent-Rohöl bei rund 91 Dollar pro Barrel lässt auf einen begrenzten Energieschock schließen, doch Analysten argumentieren, dass die wirkliche Beeinträchtigung im unteren Kraftwerksaustausch liegt, wo die Dieselpreise in Europa auf das Äquivalent von 170 Dollar pro Barrel gestiegen sind.

Diese Abkopplung spiegelt eine Verschiebung der Engpässe von der Rohölversorgung auf die Raffinaderkapazitäten und die Produktverteilung wider, so der Rohstoffstratege Jeff Currie. Während der Brent-Preis relativ stabil ist, ist die Kosten für Diesel, ein entscheidendes Kraftstoff für den Transport, die Landwirtschaft und die Industrie, nahezu um das Doppelte gestiegen, was auf tiefere strukturelle Anfälle hinweist.

Currie, der früher bei Goldman Sachs tätig war, zeigt darauf hin, dass Raffinerien Rohöl in Produkte verwandeln und die Weltwirtschaft diese Produkte und nicht Rohöltanks konsumiert. Die derzeitige Situation hat etwa 100 Millionen bis 120 Millionen Barrel Rohöl im Hormus-Seekanal gestaut, nachdem Ende Juni und Anfang Juli die Lieferungen deutlich angestiegen waren, während China gleichzeitig die Einsätze der Raffinerien zurückgefahren hat. Dadurch ist die Produktknappheit trotz reichlicher Rohölvorkommen weiter an Bedeutung gewonnen.

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Die daraus resultierenden Verarbeitungsmargen haben sich enorm ausgeweitet, und der Preis für europäisches Diesel liegt fast doppelt so hoch wie der Brent-Preis. Auch Benzinpreise sind im Vergleich zum Vorjahr um etwa 30 % gestiegen, während sich der Dieselpreis um rund 46 % erhöht hat, wie aus der Analyse hervorgeht. Diese Preissteigerungen haben eine disproportionale Wirkung auf Produktionsketten und treiben die Kosten für Lkw-Fahren, Schiffsfuhrten, Landwirtschaft und Bergbau in die Höhe.

Die strategischen Reserven der Regierungen beruhigen zwar die Rohölmärkte, lösen allerdings keine Probleme bei der Raffinierkapazität oder der Produktdistribution. Die Reserven enthalten Rohöl, nicht Diesel oder Benzin, was die Nachfrage im unteren Segment ungelöst hinterlässt. Currie erwartet, dass sich die Auslastung der Raffinerien zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund der hohen Margen steigern wird, was zu einem Abbau des Rohölprodukt-Gap akzeptabel wird. Er warnt jedoch, dass dies Zeit in Anspruch nehmen kann.

Die Märkte schätzen möglicherweise zu niedrig ein, wie lange diese Verzerrungen anhalten, warnt die Analyse. Höhere Frachtkosten, eingeengte Margen und steigende Inflationserwartungen könnten noch lange anhalten, bevor die Raffineriekapazitäten sich anpassen, was die wirtschaftliche Auswirkungen des Energiechocks verstärkt.

Fazit: Nur durch den Brent-Preis wird der volle Umfang der Belastungen am Energiemarkt nicht abgebildet. Wenn Diesel – ein Kraftstoff, der in den industriellen und logistischen Netzen fest verankert ist – bei 170 US-Dollar pro Barrel gehandelt wird, ist der verborgene Schock nicht mehr zu übersehen.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
David Chen
Commodities Desk

David reports on energy, metals and agricultural markets, tracking how supply signals and safe-haven demand move prices across the commodities complex.

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