Die Zinsen auf U.S.-Staatsanleihen setzten ihre Steigerung im August 2026 fort. Der 10-Jahres-Benchmark stieg um 11,8 % im Laufe des Jahres auf 4,668 % an, während der 2-Jahres-Zins um 20,9 % auf 4,200 % stieg. Der 30-Jahres-Zins erreichte 5,213 %, was auf die anhaltende Aufwärtsdruck auf langfristige Anleihen hinwies, als sich strukturelle fiskalische und inflationäre Kräfte gegenüber intermittertischen Politikmaßnahmen durchsetzten.
Die Entscheidung des Finanzministeriums, die Liquiditätsunterstützung durch Kaufoperationen für längerfristige Anleihen zu verdoppeln, löste einen moderaten Rückgang der Zinsen aus, wobei der 10-Jahres- und der 30-Jahres-Zins jeweils um 0,81 % bzw. 1,36 % zurückgingen. Trotz der Intervention blieb die breitere Trend intakt, da Investoren ihre Erwartungen an die Politik der Federal Reserve unter dem potenziellen Vorsitz von Kevin Warsh neu justierten, wobei die Risiken für Zinserhöhungen nun mit früheren Lockerungsbetten konkurrierten.
Die Anleihen-ETFs spiegelten den Selloff wider, wobei der iShares 20+ Year Treasury Bond ETF (TLT) um 5,41 % im Laufe des Jahres auf 82,68 $ zurückging, während der iShares Core US Aggregate Bond ETF (AGG) um 2,39 % auf 97,62 $ fiel. Beide Fonds zeigten technische Signale von tiefen Überkaufbedingungen, einschließlich StochRSI-Werten nahe 8,3 für TLT und ADX-Werten über 40, die starke Downtrends bestätigten. Die Dividendenrenditen für TLT und AGG betrugen 4,80 % bzw. 4,06 %, blieben aber den Preisrückgängen unterlegen.
Strukturelle Treiber hinter der Zinssteigerung umfassten die Deteriorierung der globalen Regierungsverbindlichkeiten und die anhaltende Inflation, wobei die Boston-Fed-Forschung einen Zuwachs von 0,5 % in der Kern-PCE auf Zölle zurückführte. Die Inflation blieb jedoch über den 2 %-Zielwert der Fed für einen längeren Zeitraum, was auf tiefere, verankerte Druckkräfte hindeutete, die über Handelspolitik hinausgingen. Investoren konzentrierten sich zunehmend auf die Protokolle der Fed und potenzielle Verschiebungen in der Politikhaltung, wobei Debatten über Zinserhöhungen versus Zinssenkungen an Intensität gewannen, während sich die makroökonomischen Bedingungen weiterentwickelten.










