Die Deutsche Bank senkte am Donnerstag Novo Nordisk von Hold auf Sell und führte dies auf eine überarbeitete Umsatzprognose und anhaltende Wachstumsbefürchtungen zurück. Die Bank senkte ihr Kursziel um 9 % auf 265 dänische Kronen von 290 Kronen, was einer"hoch einstelligen, mittelfristigen Umsatzverringerung"entsprechend sei.
Die Abschwächung folgt Novos Nordisks frühzeitigem Bericht zu den Erträgen Anfang des Monats, in dem die Prognose für das gesamte Jahr in Bezug auf den Gewinn und den Umsatz auf eine Spanne zwischen null und minus sechs Prozent bei konstanten Wechselkursen im Vergleich zum Jahr 2025 höhergelegt wurde. Dies entspricht einem früheren Ausblick von minus 12 Prozent bis minus 4 Prozent, wobei das Unternehmen betonte, dass weiterhin Unsicherheiten bestehen, bevor der für den 21. September geplante Kapitalmarkttag stattfindet.
Die Ergebnisselage des zweiten Quartals bei Novo Nordisk umfasste Einnahmen aus der Vertrieb von Wegovy in Höhe von 3,22 Milliarden dänischen Kronen, was leicht unter den von Analysten erwarteten 3,3 Milliarden Kronen liegt. Das Medikament bleibt ein wichtiger Motor für das Wachstum des Unternehmens, doch Deutsche Bank betonte die gegenwärtigen Hindernisse, darunter die Aussetzung des Programms mit Ziltivekimab und die begrenzte Erhöhung der Arzneimittelrezepturen durch Medicare.
Der Analyst Emmanuel Papadakis betonte die Bedenken bezüglich eines möglichen Erfolgs beim Wachstum 2027 und eines Problems, das er als "hohen Klippeneffekt" bezeichnete. Die Downgrade-Umstellung ist die zweite Rating-Senkung der Deutschen Bank in diesem Jahr, nachdem im Februar der Status auf "Hold" reduziert worden war, nachdem Versuchsdaten nicht erreicht worden waren.
Die Aktien von Novo Nordisk fielen am Donnerstag in Kopenhagen um über 3%, was die Reaktion der Investoren auf die Herabstufung und den mäßigen Gewinnausblick widerspiegelt.












