Die Deutsche Bank hat am Montag argenx SE von"buy"auf"neutral"gerutscht und das starke Aktienwachstum sowie den begrenzten Aufwärtspotenzial des Biotech-Unternehmens trotz positiver klinischer Entwicklungen als Begründung angegeben.
Die Bank erhöhte ihr Kursziel für Argenx auf 925 € von 900 €, die zweite Erhöhung in zwei Monaten. Im Juli hatte die Deutsche Bank ihr Ziel bereits um 20 % auf 900 € angehoben. Die Aufrüstung folgte positiven Ergebnissen der Phase 3-Studie ALKIVIA für Vyvgart bei Myositis, die mit den bisherigen Annahmen der Bank übereinstimmten. Die Deutsche Bank erhöhte auch die Prognose für den Spitzenumsatz für Vyvgart auf 14 Milliarden US-Dollar.
Die Aktien von Arggenx sind seit der Kaufempfehlung der Deutschen Bank im März um fast 50 % gestiegen, so dass sich die Rendite über 12 Monate auf 58 % belieft hat. Der Aktienkurs liegt aktuell bei 1.005 USD und damit 4 % unter dem 52-Wochen-Hoch von 1.059 USD. Die Analyse von InvestingPro klassifiziert die Aktien nach wie vor als unterbewertet im Vergleich zum entsprechenden Marktwert.
Weitere Analysten haben ebenfalls ihre Zielwerte nach der ALKIVIA-Studie erhöht. RBC Capital erhöhte ihr Kursziel auf 1.100 USD, während Citizens ein neues Ziel von 1.200 USD festsetzte. TD Cowen liftete ihr Ziel auf 1.353 USD, wobei höher prognostizierte Einnahmen für Vyvgart im Geschäftsjahr 2027 als Grund genannt wurden. H.C. Wainwright stand an seinem Kursziel von 940 USD fest, nachdem argenx eine Übernahme bekannt gab.
Das Unternehmen hatte sich für die Übernahme von Forte Biosciences mit einem Aktienkurs von 77 US-Dollar in bar bereit erklärt, was einen Aufschlag von 41 % gegenüber dem letzten Schlusskurs von Forte darstellt. Der Deal, der einen Wert von rund 2,2 Milliarden US-Dollar aufweist, soll im dritten Quartal 2026 abgeschlossen werden.












