Cloudberry Clean Energy AS (CLOUD) meldete für das zweite Quartal 2026 eine starke finanzielle und operative Wachstumszahlung, angetrieben durch höhere Strompreise und eine erweiterte Produktionskapazität. Der Umsatz stieg um circa 50% gegenüber dem Vorjahreszeitraum, während sich das EBITDA nahezu verdoppelte und auf knapp über 100 Millionen NOK bewegte, verglichen mit etwa 50 Millionen NOK im gleichen Zeitraum im Vorjahr.
Das Unternehmen erzielte einen realisierten Strompreis von 0,85 NOK pro Kilowattstunde, was seinen finanziellen Ergebnis positiv beeinflusste. Die Produktionskapazität belief sich auf mehr als 2.000 GWh bei einemjährlichen Laufzeit-Wert, was einer Steigerung von 144 % gegenüber 818 GWh in den vergangenen 12 Monaten entspricht. Cloudberry bedient alle 12 nordischen Preisbereiche, was seine regionale Präsenz stärkt.
Die Betriebskosten beliefen sich auf 11 Millionen NOK, ein Rückgang gegenüber 15 Millionen NOK im Vorjahr, wozu unter anderem 3 Millionen NOK für transaktionsbedingte Ausgaben zählten. Der Eigenkapitalanteil betrug 56 %, wogegen 90 % der anteiligen zinspflichtigen Schulden mit einem Gesamtzinssatz von ca. 4 % und einer durchschnittlichen Laufzeit von acht Jahren abgesichert wurden.
Das Unternehmen verlängerte seine Kreditfazilität um drei Jahre mit der Option auf zwei weitere Jahre, wodurch die Schuldenkapazität um 1 Mrd. NOK gesteigert und eine Akkordeonoption von 750 Mio. NOK hinzugefügt wurde. Die Personalkosten werden trotz des Skalierungsaufwandes nach Angaben von Chief Financial Officer Ole-Kristofer Bragnes stabil bleiben.
Cloudberry hob außerdem die Fortschritte in Richtung seines 2030-Ziels hervor, dreimal die Jahresproduktion auf 3 Terawattstunden zu steigern. Zusätzlich zu der fortlaufenden Portfoliopflege wurde ein neues 20-Megawatt-Batteriespeicherprojekt in Schweden angekündigt. Die Aktien legten um 0,29 % zu und erreichten 13,72 US-Dollar, mit einem 52-Wochen-Range zwischen 10,52 und 13,94 US-Dollar und einem Jahresplus von fast 11 %.
Anders Lenborg, Chief Executive Officer, betonte die Skalierungsfähigkeit des Unternehmens und erklärte, dass die Ergebnisse des zweiten Quartals, obwohl sie normalerweise schwächer als die des ersten Quartals sind, eine starke Ausführung zeigten. Die Schuldenstruktur und die Kostendisziplin des Unternehmens wurden als wesentliche Faktoren für seine Wachstumsdynamik bezeichnet.











