Citi hat das Zielpreis für Rolls-Royce Holdings nach Erwartungen eines stärkeren Cashflows und einer gesteigerten Nachfrage nach den Power-Systemen des Unternehmens in Datenbanken angehoben.
Die Investmentbank erhöhte ihr Ziel auf 500 Pence pro Aktie von 450 Pence, da die Nachfrage nach den Gas-Turbinen und Power-Generation-Lösungen von Rolls-Royce aufgrund der globalen Ausweitung der Datenbankkapazitäten robust ist. Die Analysten hoben auch die verbesserten Cashflow-Projektionen hervor, die sie der operativen Effizienz und der nachhaltigen Nachfrage in den Luft- und Verteidigungssektoren zuschreiben.
Die Power-Systems-Division von Rolls-Royce, die kritische Infrastruktur für Datenbanken liefert, verzeichnete wachsende Auftragsrückstände im Zuge der schnellen Expansion der Cloud-Computing- und AI-getriebenen Workloads. Das Upgrade spiegelt die Zuversicht in die Fähigkeit des Unternehmens, sich auf langfristige Trends im Energieinfrastrukturbereich zu kapitalisieren, auch wenn die breitere wirtschaftliche Lage unsicher bleibt.
Die Aktien von Rolls-Royce stiegen um 1,2% im frühen Londoner Handel am Dienstag über dem FTSE 100-Index. Der Aktienkurs ist im Laufe der letzten drei Monate um etwa 15% gestiegen, unterstützt durch starke Auftragsintake und operative Verbesserungen.
Das Upgrade von Citi folgt einer Reihe positiver Analystenrevisionen für Rolls-Royce, das von einem Comeback in der kommerziellen Luftfahrt und der Verteidigungsausgaben sowie von seinem wachsenden Engagement im industriellen Power-Generation-Bereich profitiert hat.


