Citi hat eine Short-Position gegenüber dem US-Dollar gegenüber dem Kanadischen Dollar (USD/CAD) aufgebaut und den Trade am 2. September bei 1,3854 eröffnet mit einem Ziel von 1,35 und einem Stop-Loss bei 1,3990.
Dieser Schritt spiegelt die Erwartungen wider, dass die US-Inflation sich mit Veröffentlichung der Daten am 11. September auf zwischen 2,3 % und 2,4 % zurücknehmen wird, was den Druck auf die Federal Reserve zur Steigerung der Zinssätze im September reduziert. Die Ökonomen von Citi stellten fest, dass die eingehenden Daten nicht geeignet sind, eine Zinssatzanhebung zu rechtfertigen, was auch mit den jüngsten Sitzungsprotokollen der Fed übereinstimmt, in denen die meisten Beamten erwarten, dass die Inflation bis zum Jahresende zurückgehen wird.
Diese Strategie steht im Gegensatz zur vergleichsweise harten Haltung der Bank of Canada. Gouverneur Tiff Macklem betonte, dass die Aufwärtsrisiken für die Inflation zugenommen hätten, was darauf hindeutet, dass die Notenbank bereit wäre, bei Bedarf nacheinander Zinserhöhungen durchzuführen. Er spielte auch die möglichen Wachstumsfolgen der vorgeschlagenen US-Zölle herunter, was die Straffungsneigung der Zentralbank unterstreicht.
Die Position ist darauf ausgerichtet, von sinkenden Zinsspreads zwischen der Fed und der Bank of Canada profitieren zu können, die derzeit in der oberen Hälfte ihres jährlichen Intervalls notiert sind. Darüber hinaus reduziert die kurzfristige Position von USD/CAD die Exposierung gegenüber Schwankungen bei den Ölpreisen, ohne dass die Sensibilität gegenüber dem Aufhören der hawkischen Politikpremiere der Fed beeinträchtigt wird. Der Zeitpunkt geht mit den Canada First Investment Summit vom 14. bis 15. September einher, was Investitionsströmen oder der Nachfrage nach Devisenquote-absicherungen beeinflussen könnte.












