Hui Ka Yan, Gründer der chinesischen Evergrande-Gruppe, wurde am Donnerstag zu lebenslanger Haft verurteilt, nachdem ein Gericht in Hongkong ihn wegen acht Straftaten schuldig gesprochen hatte.
Der folgende Satz umfasst die Beschlagnahme aller persönlichen Vermögenswerte, so der staatliche Sender CCTV. Die Anklage gegen Hui, der auch Vorwürfe der illegalen Ausstattung öffentlicher Depositen und des Betrugs bei Spendensammlungen zu tragen hat, geht auf finanzielle Versäumnisse im Zusammenhang mit dem umstritteneren Immobilienkonzern zurück.
Evergrande, das einst der zweitgrößte Entwickler des Landes war gemessen an den Umsätzen, steht im Mittelpunkt einer langwierigen Schuldenkrise, die den chinesischen Immobiliensektor erschüttert hat. Die Behörden haben das Unternehmen als den weltweit am meisten verschuldeten Immobilienentwickler bezeichnet, dessen Verbindlichkeiten 300 Milliarden US-Dollar überschreiten, obwohl der Wohnungsmarkt insgesamt abkühlt.
Das Urteil wurde nach einem sensationalistischen Prozess erlassen, der die Vernichtungswelle der chinesischen Regierung gegenüber finanzieller Unzulänglichkeiten in der Immobilienbranche unterstreicht. Die Regulierungsbehörden haben den Prüfungsaufwand für Bauunternehmen verstärkt, da es Bedenken gibt bezüglich systemischer Risiken für die gesamte Wirtschaft.
Die Entscheidung kommt, während Evergrande weiterhin unter Gerichtsaufsicht Umstrukturierungsanstrengungen unternimmt, und Gläubiger und Investoren warten auf weitere Details über den Weg des Unternehmens zur Lösung.












