Die chinesische Raumfahrtbehörde gab am Sonntag bekannt, dass die Mondmission Chang’e-7 verschoben wurde. Als Grund wurde eine umfassende technische Bewertung genannt, die ermittelt hat, dass die unbemannte Sonde nicht den erforderlichen Bedingungen für den Start im geplanten Zeitraum von 2026 erfüllt.
Diese Entscheidung wurde von der staatlichen Nachrichten-Agentur Xinhua mit Bezug auf Beamte in Peking bekannt gegeben. Laut früheren Berichten sollte das Raumschiff, das nach einer mythischen chinesischen Mondgöttin benannt ist, bereits in der folgenden Woche starten.
Chang’e-7 ging es vor allem um die Suche nach gefrorenem Wasser in der Nähe des Südpols des Mondes – einer Region, die aufgrund ihres Potenzials für die zukünftige Exploration und Nutzung von Ressourcen immer mehr Aufmerksamkeit erhält. Die Verschiebung der Mission folgt einem Überprüfungsprozess, den die Verantwortlichen als gründlich beschrieben haben, allerdings wurde in der Mitteilung kein zusätzlicher Zeitplan für das revidierte Startfenster genannt.













