Die Regierung Kanadas hat Xanadu Quantum Technologies 195 Millionen Kanadische Dollar zur Verfügung gestellt, um die Quantentechnik im Rahmen des Projekts OPTIMISM weiter voranzutreiben, und hat so den bundesweiten Teil von insgesamt 390 Millionen Kanadischen Dollar an Finanzmitteln, die im März 2026 bekannt gegeben wurden, abgerundet.
Die Mittel werden zur Entwicklung der internen Produktionskapazitäten für photonische Komponenten für Quantencomputer eingesetzt, einschliesslich heterogener Photonchip-Integration, Verpackung von photonischen integrierten Schaltkreisen, semiconductorgetester auf Waferebene und Assemblierung von Quantenmodulen. Xanadu, das 2016 gegründet wurde und an öffentlichen Börsen notiert ist, sagte, dass diese Kapazitäten sich über Quantencomputing hinaus auf Telekommunikation, KI-Hardware und Sensortechnologien ausweiten könnten.
Diese Investition, die als die grösste Quantuminvestition in der kanadischen Geschichte bezeichnet wird, erfolgt nach der Ankündigung vom März, in der das umfassendere Finanzierungsrahmen in Höhe von C$390 Millionen beschrieben wurde. Der CEO von Xanadu, Dr. Christian Weedbrook, bezeichnete die Vereinbarung als Meilenstein für Kanadas Quantumambitionen und betonte die Notwendigkeit einer spezialisierten Produktion zur Vergrösserung von Quantumcomputern für Anwendungsbereiche.
Melanie Joly, kanadische Industrieministerin, bezeichnet die Finanzierung als Treiber für die Schaffung von Arbeitsplätzen, für wirtschaftliche Souveränität und für die industrielle Entwicklung. Das Projekt zielt auf die Entwicklung einer inländischen Lieferkette für fortschrittliche Photoniktechnologien ab, wodurch Kanada als führender Anbieter in den Bereichen der nächsten Generation der Computertechnologie und verwandter Sektoren positioniert wird.













