Der Generalstaatsanwalt von Kalifornien, Rob Bonta, stornierte eine geplante Vergleichsgespräch mit Paramount am Sonntag und beschuldigte das Unternehmen, übelwollig zu handeln. Die für Montag geplante Sitzung sollte sich mit der Klage Kaliforniens befassen, die die geplante Übernahme von Paramount durch Warner Bros. Discovery mit 111 Milliarden Dollar verhindern soll.
Bonta erklärte, dass Paramount Details aus den vorläufigen Gesprächen am Freitag leakte und ihre Themen in falschem Licht stellte, wodurch das Vertrauen in den Prozess geschwächt wurde. Das Land ist eine von 12 Gerichtsbezirken, die eine Klage gegen die Fusion anhängigen, die unter Aufregung über Marktkonzentrationen von Regulierungsbehörden untersucht wird.
Paramount hatte zuvor angedroht, Kalifornien zu verlassen, falls die rechtlichen Auseinandersetzungen weiter fortgesetzt werden. Gouverneur Gavin Newsom hatte dagegen die Präferenz geäußert, den Streit durch eine Einigung zu lösen. Die abgesagte Begegnung wurde als exploratorisch bezeichnet, ohne garantierten Fortschritt in Richtung einer Einigung.
Bonta betonte, dass die Handlungen von Paramount nicht nur dazu geführt haben, dass sein Büro keine andere Wahl hatte als die Verhandlungen auszusetzen. "Paramount hat nicht nur das angebliche Kernstück der Verhandlungsgespräche durchlässig gemacht, sondern die Gespräche auch falsch dargestellt, was ein Mangel an gutem Willen zeigt. Sobald Paramount nicht mehr nur spielt und aufrichtig mitmacht, ist mein Büro froh, sich wieder zu treffen."












