Der Generalstaatsanwalt von Kalifornien, Rob Bonta, sagte am Dienstag, dass keine Verhandlungssitzungen mit Paramount Skydance geplant sind, um eine Wettbewerbsrechtsklage zu lösen, die das geplante 110 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Studios von Warner Bros. Discovery verhindern soll.
Bonta stornierte eine geplante Montagssitzung mit Vertretern von Paramount, nachdem vertrauliche Details der Settlement-Besprechungen in die Presse gelangt waren und bezeichnete diese Offenlegung als "unerwünscht". Auf einer Pressekonferenz zu öffentlichen Sicherheitsfragen erklärte er, dass die Staatsregierung bei einer guten Zusammenarbeit von Paramount mit dem Leak umgehen würde und die Gespräche fortsetzen würde.
Die Klage, die von Bonta und der Writer's Guild of America eingereicht wurde, stellt eines der letzten regulatorischen Hindernisse für den Zusammenschluss dar. Paramount muss in einem möglichen Gerichtsverfahren, das derzeit für März geplant ist, steigende Kosten und Gebühren zahlen. Juristische Analysten bemerken, dass die jüngsten Gerichtsurteile zugunsten der Kläger die Verhandlungsposition der Staaten gestärkt haben.
Paramount Skydance wies die Verantwortung für die Leaks zurück, während ein Unternehmenssprecher erneut die Besorgnisse über "öffentliche Diskussionen und Falschinformationen" in Bezug auf die Transaktion bekräftigte. Der Kartellrechtssache bleibt ungelöst, da beide Seiten sich auf die gerichtliche Auseinandersetzung vorbereiten.













