Der Brasilianische Real fiel am Montag um 0,25 % gegenüber dem US-Dollar, da die Investoren den möglichen Auswirkungen neuer US-Sanktionen gegen den Iran abwägten, während die innenpolitische Unsicherheit den Kurs des Währungs pares weiter unter Druck setzte. Der Spot-Dollar stieg nach B3-Daten um 10:07 Brasiliatime auf 5,1546 Reais und damit über das Schlusskurs von Freitag (5,1417 Reais).
Das US-Finanzministerium ist bereit, sekundäre Sanktionen auszuweiten, die auf Unternehmen und Länder abzielen, die handelsbezogene Verbindungen zu Iran aufrechterhalten. Diese Maßnahme wird von der Regierung von US-Präsident Donald Trump eingeleitet, um den wirtschaftlichen Druck auf Teheran zu verstärken. Der US-Finanzminister Scott Bessent soll weitere Einzelheiten auf einer Pressekonferenz um 14:00 brasilianischer Zeit Bekannt machen.
Die breitere Stärke des Dollars zeigte sich am US-Dollar-Index, der um 0,13% auf 98,935 stieg, während der September B3-Dollarfutures-Kontrakt, der am flüssigsten gehandelt wird, um 0,35% auf 5,1640 R$ anstieg.
Die politischen Unruhe in Brasilien verstärkte den Wertverlust der Währung, denn jüngste Umfragen zeigen eine Umkippsituation im Wahlkampf zum Präsidentschaftsamt im Oktober. Eine Umfrage von Datafolha, die am Freitag veröffentlicht wurde, bestätigte, dass Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (PT) Senator Flávio Bolsonaro (PL) mit 47 %:43 % in einer hypothetischen zweiten Runde im Wahlkampf als Führende wiedergeben würde, wobei die Umfragefehlergrenze 2 % beträgt. Eine separate Umfrage von BTG/Nexus, die am Montag veröffentlicht wurde, zeigte Lula mit 46 % und Bolsonaro mit 45 % – ebenfalls im Rahmen der Fehlergrenze, was die Volatilität des Wahlkampfes unterstreicht.












