Der Strombedarf in Brasilien soll im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,9 % steigen und durchschnittlich auf 85 118 Megawatt hinauslaufen, wie der Nationale Energieleitungsträger (ONS) am Freitag prognostizierte.
Die Wasserstromzufuhr für die Kraftzeugung, ein wichtiger Faktor, wird je nach Region stark divergieren. Im Süden werden 199% der mittleren jährlichen Niederschlagsmenge erwartet, während im Südosten und im Zentrum-West nur 97% des Durchschnitts voraussichtlich zur Verfügung stehen. Der Nordosten und der Norden hingegen werden nur 67% und 52% ihres historischen Durchschnitts zurückgewinnen.
Wie die ONS-Prognose prognostiziert, werden die wichtigsten Speicher, die sich im Südosten/Mitte-Westen-Konzentrationsbereich befinden, voraussichtlich Ende September nur zu 55 % ihrer Kapazität genutzt werden. Die Berechnungen des Betreibers erfolgen in einer Zeit, in der der brasilianische Energiesektor saisonale Verbrauchsmuster und regionale hydrologische Variabilität berücksichtigen muss.












