Der brasilianische Strassengüterverkehrssektor verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 im Durchschnitt einen Rückstand von 10,5% bei den Frachtpreisen, wie aus einer Umfrage hervorgeht, die vom Branchenverband NTC & Logística veröffentlicht wurde.
Das Diesell, das 44,7 % der Gesamtkosten für den Transport ausmacht, stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres um 17,63 % und in den vergangenen 12 Monaten um 18 %. Die Preissteigerung war zum Teil mit dem Krieg im Iran verbunden, obwohl ein staatliches Förderprogramm die Treibstoffkosten dämpfen sollte.
Der technische Berater Lauro Valdivia sagte, dass die Subvention dazu beitrug, den Anstieg der Dieselpreise zu begrenzen und so einen noch grösseren Anstieg bei hohem Ölpreis im Weltmassstab zu verhindern. Die Frachtautobahndienste reagierten auf den Kostendruck durch Anpassung der Frachtpreise, Verringerung der Margen, Optimierung der Produktivität, Neustrukturierung von Verträgen und in vielen Fällen auch durch die Aufnahme eines Teils der Dieselpreiserhöhung.
Seit dem Russland-Ukraine-Konflikt sind die Auftragnehmer im Transportgewerbe dazu geneigt, Änderungen der Kraftstoffpreise den Kunden weiterzugeben, wodurch sich das Durchschnittsvolumen zwischen Kosten und Lohnengeln im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres kaum verändert hat. Die sonstigen Betriebskosten wiesen kaum Schwankungen auf und verursachten nur einen geringen zusätzlichen Druck.
Valdivia fügte hinzu, dass der Sektor weiterhin pessimistisch denn Wirtschaftsprognosen und einen verschlechternden Trend bei der Fahrzeugführerrekrutierung hervorhebt, wobei mehr Unternehmen über Schwierigkeiten beim Einstellen von Fahrern berichten.
Die Ergebnisse wurden von Reuters aus São Paulo berichtet.












