Das brasilianische Staatsamt hat sein Ziel für den Anteil von Selic-koppelten Anleihen am Bundesgeldschuld auf 49%-53% für das Ende 2026 erhöht, gegenüber der früheren Prognose von 46%-50%. Die Anpassung resultiert aus der erhöhten Nachfrage nach variablen Zinsanleihen in einem Umfeld von anhaltender wirtschaftlichen Unsicherheit und Marktvolatilität.
Der überarbeitete Jahreshaushaltsplan reduzierte die Zuweisung für inflationsgebundenen Anleihen auf 21–25 % gegenüber dem vorherigen Bereich von 23–27 %. Die Ziele für die Emission von Anleihen mit festen Zinsen wurden auf 20–24 % gesenkt, im Vergleich zum vorherigen Bereich von 21–25 %. Die Ziele für Wechselkursangelehnte Anleihen blieben unverändert bei 3–7 %.
Der Nationale Fiskus gab keine ausdrücklichen Gründe für die Neuverteilung an, teilte jedoch mit, dass die Anpassungen mit den Marktbedingungen und den Zielerreichungszielen beim Schuldengeschäft im Einklang stehen. Die Änderungen wurden am Mittwoch, dem 26. August 2026, bekannt gegeben, als Bestandteil der überarbeiteten Finanzierungsstrategie für das kommende Jahr.












