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Neue Auszeichnung zur Bewertung der Führungsqualität im europäischen Asset Management

Ein neuer Leadership Alpha Award soll die institutionelle Stärke und die Führungsqualität von Vermögensverwaltern überausschauende finanziellen Performancemessungen bewerten. Die Eröffnungskeremonie ist für Dezember 2026 geplant.

HV
Helena Vásquez · Business Desk · 2 Sept 2026 · 14:59 · 3 Min. Lesezeit
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Neue Auszeichnung zur Bewertung der Führungsqualität im europäischen Asset Management

Die europäische Vermögensverwaltungsindustrie hat sich lange auf Leistungsergebnisse, Nettozuflüsse und Vermögenswachstum als principale Erfolgskennziffern gestützt. Christian Haas und Arnaud Tesson von Eleway, einem Spezialisten für die Führungserwartung in Vermögensverwaltungsunternehmen, verweisen darauf, dass diese Kennziffern rückblickend sind und nicht erklären, warum manche Unternehmen auf lange Sicht erfolgreich sind.

Der kürzlich eingeführte Leadership Alpha Award möchte diese Lücke schliessen, indem er nicht nur quantitative Ergebnisse, sondern auch die Führungsqualität und die institutionelle Widerstandsfähigkeit bewertet. Die Organisatoren des Awards betonen die Bedeutung einer nachhaltigen Wirkung und weisen darauf hin, dass ein starker CEO eine solide Unternehmenskultur hinterlassen sollte, besser qualifizierte Manager, eine klare strategische Richtung und ein Unternehmen, das ohne ständige Aufsicht funktionieren kann.

"Ein wahrhaft guter CEOässt ein beständiges Fundament hinterlassen: eine starke Kultur, bessere Führungskräfte, eine klare strategische Richtung und eine Organisation, die auch ohne ihre ständige Anwesenheit erfolgreich bleibt", so Haas. Die Initiative zeigt den Unterschied zwischen persönlichem Erfolg und institutionellem Wert auf und betont, dass nachhaltige Leistung von Wissensteilung, offenen Diskussionen über Risiken und der systematischen Entwicklung der nächsten Führungskräftegeneration abhängt.

Die Herausforderung, Fähigkeiten von Marktbedingungen zu unterscheiden, ist insbesondere im Asset Management besonders anschaulich. Hier kann die Überperformance sowohl auf überlegenen Anlageprozessen als auch auf günstigen Marktphasen zurückzuführen sein. Der Leadership Alpha Award wird nicht nur existente Leistungsrankings nachahmen, sondern bewertet, ob ein CEO ein Umfeld geschaffen hat, in dem sich vernünftige Entscheidungen systematisch eher durchsetzen.

Die Konsolidierung in der europäischen Vermögensverwaltungsbranche verstärkt den Drang zur Diskussion. Fusionen und Übernahmen erzwingen häufig einen Ausgleich zwischen Kostenreduktion, Standardisierung von Prozessen und Bewahrung immaterieller Assets wie unterschiedlicher Anlagekulturen, autonomem Teamverhalten, langjährigen Kundenbeziehungen und Markenidentität. „Durch eine Überstandardisierung im Namen von kurzfristigen Kostensynergien kann das DNA zerstört werden, auf dem die Transaktion ursprünglich basierte“, warnte Haas.

Bei der Vergabe wird auch die Umsetzung der Strategie unter die Lupe genommen. Selbst wenn Führungskräfte und Verwaltungsräte sich über eine Strategie einigen, kann es sein, dass die gesamte Organisation sie nicht verstanden oder wirkungsvoll umgesetzt hat. Unternehmen laufen Gefahr, an uralten Erfolgsformeln festzuhalten, während Kundenvorlieben, Technologien und Branchenstrukturen sich entwickeln. Die Jury legt dabei besonderes Gewicht auf die Unternehmenskultur, die Haas als zentrale operative Infrastruktur beschreibt, die die Risikobewertung, Fehlerverarbeitung und den täglichen Entscheidungsfindungsprozess prägt.

Eine weitere wichtig­sche Kriterien ist die Nachfolgeplanung. Alleine formalisierte Prozesse zeichen­den nicht für eine Bereitschaft, Führungswechsel zu managen. "Echte Nachfolgeplanung zeigen wir dann, wenn Verantwortlichkeiten, Kundenbeziehungen und Entscheidungsbefugnisse schon lange und gezielt verteilt sind", sagt Haas. Dieser Ansatz signalisiert institutionelle Reife, denn Organisationen werden weniger auf einzelne Persönlichkeiten angewiesen und robuster gegenüber Veränderungen.

Eine sechs- Mitglieder-Jury aus erfahrenen Führungskräften aus dem Bereich Asset Management und Unternehmensführung wird die qualitative Bewertung durchführen. Zu den Mitgliedern gehören Sheila Patel, ehemalige CEO von Goldman Sachs Asset Management International; Fiona Frick, ehemalige CEO von Unigestion; Elisabeth Stheeman, ehemalige Führungsfigur der Bank of England und globale COO von LaSalle Investment Management; Nick Ring, ehemaliger CEO von Columbia Threadneedle Investments; Jonathan DeSimone, ehemaliger CEO von Alcentra; und Arno Kitts, ehemaliger Manager bei BlackRock und J.P. Morgan sowie aktueller Vorstandsmitglied der Aberdeen Group. Die erste Preisverleihung für den Leadership Alpha Award ist für den 3. Dezember 2026 in London vorgesehen.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Helena Vásquez
Business Desk

Helena covers corporate news for listed and private companies across Europe, from strategy shifts to leadership changes, with an eye for what a story signals about the broader market.

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