Die Boston Scientific Corp. gab am Dienstag bekannt, dass ein Cybersecurity-Vorfall bestimmte Informationssysteme gestört hat und operative Einschränkungen mit sich gebracht hat, darunter eingeschränkten Zugang zu Geschäftsanwendungen und Fähigkeiten zur Bestellbearbeitung.
Die Aktien des Unternehmens fielen am Mittwoch bei der Premarktdiensten um 4%, was die Besorgnis der Anleger über die Auswirkungen des Vorfalls auf die operativen Aktivitäten widersprach. Die Aktien von Boston Scientific, die unter dem Börsenkürzel BSX notiert werden, waren zum Zeitpunkt des Berichtens um 4,43 % gesunken.
Der Hersteller von medizinischen Geräten hat mit Hilfe von externen Sicherheitsexperten eine Untersuchung eingeleitet, um die Bedrohung zu beurteilen und einzudämmen. Das Unternehmen gab jedoch an, dass weitere Störungen zu erwarten sind und der Zeitplan für die vollständige Systemwiederherstellung noch ungeklärt ist. Zudem führte Boston Scientific aus, dass der volle Umfang des Vorfalls und die mögliche materielle Auswirkungen noch nicht festgelegt sind.
Der Vorfall hat die Fähigkeit des Unternehmens, Bestellungen von Kunden zu bearbeiten und zu versenden, beeinträchtigt, was Zweifel an den kurzfristigen Umsätzen und der Betriebskontinuität aufwirft. Boston Scientific gab keine weiteren Details über die Art und Weite des Cybersecurity-Vorfalls oder die betroffenen Systeme bekannt.











