Bis Ende 2029 könnte Bitcoin auf 300.000 US-Dollar steigen, prognostiziert Bernstein-Analyst Gautam Chhugani und sieht als primären Katalysator eine strukturelle Verschiebung in der makroökonomischen Politik.
Chhuganis Preise-Margenkosten-Rahmen prognostiziert für Ende 2029 einen Marktrekord von 300.000 US-Dollar, mit einer Erholung auf ein neues Allzeit-Hoch von 150.000 US-Dollar Mitte 2027. Die Aussichten werden durch Bernsteins Einschätzung untermauert, dass die Politikgestalter im Zuge steigender Kosten für den Schuldendienst und ein breiteren Defizits das Abwerten der Währung vor dem Haushaltsstressthema stellen.
Das Unternehmen beschreibt Bitcoin als den führenden „harten Vermögenswert“, der immun gegen Verdünnung ist und betont seine zunehmende institutionelle und Privatanwenderakzeptanz. Gut 60% der Kapitalbasis von Bitcoin wird von preissensiblen Einheiten gehalten, auch während Durchschlägen über 50%, was seine Rolle als langfristiger Wertaufbewahrer unterstreicht.
Bernstein stellt zudem fest, dass MicroStrategy, der größte institutionelle BTC-Inhaber mit etwa 4% des weltweiten Angebotes, auf einen Kursziel von 350 USD von zuvor 450 USD reduziert, ohne dass man die Stimmungsbewertung "Outperform" ändert. Die Korrektur spiegelt den erneuerten Bewertungsrahmen des Unternehmens wider und nicht eine Änderung der positiven Thesen mit Blick auf die Rolle von Bitcoin in einer makroökonomischen Umgebung mit viel Schulden.
Die Prognose geht davon aus, dass Bitcoin seinen historischen Vierjahreszyklus fortsetzt, wobei Chhuganis Prognosen auf eine verlängerte Phase erhöhter staatlicher Kreditanforderungen und strukturell höherer Zinssätze nach Jahrzehnten des Rückgangs basieren.












