Die Schweizer Energiegesellschaft BKW AG meldete, dass das Ergebnis im ersten Halbjahr deutlich sank, da die Volatilität auf dem Energiemarkt und geopolitische Störungen die Geschäftstätigkeit beeinträchtigten und die Aktien um mehr als 1 % rückten.
Das Unternehmen erzielte im H1 einen Umsatz von 2,18 Mrd. Franken, was einem Rückgang von 3,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, während das EBITDA um 10,1 % auf 387,9 Mio. Franken gesunken ist. Das EBIT reduzierte sich um 15,1 % auf 263,7 Mio. Franken, während das Nettoergebnis um 7,0 % auf 217,6 Mio. Franken stieg, was durch erzielte Kapitalgewinne aus dem Stilllegungskonto des Atomkraftwerks Mühleberg unterstützt wurde.
BKW führte die schwächeren Ergebnisse auf die niedrigen Wasserstände, die leichten Winde und die Marktunruhen in Zusammenhang mit den Spannungen im Nahen Osten zurück, die insbesondere den Geschäftsbereich Energy Solutions betroffen haben. Der Geschäftsbereich Power Grid blieb stabil, während Infrastructure & Buildings ein positives Wachstum erzielte. Das Unternehmen erwartet für die Divisonen Infrastructure & Buildings sowie Energy Solutions einen Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte, wobei der Geschäftsbereich Power Grid unverändert stabil bleibt.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt BKW seine EBIT-Prognose im unteren Bereich ihrer zuvor angegebenen Spanne von 650 bis 750 Millionen Franken. Die Aktien gaben in den frühen Handelstage 2,00 Franken oder 1,52 % auf 129,50 Franken nach.











