Palo Alto Networks (NASDAQ: PANW) hat am Mittwoch das Frontier AI Critical Defense-Programm vorgestellt, ein koordiniertes Vorgehen zum Schutz kritischer Infrastrukturen vor AI-basierten Cybersecurity-Anfällen. Die Initiative integriert die Erkennung von AI-basierten Bedrohungen mit Informationen über Schwachstellen, um Netzwerkeben entsprechende virtuelle Patches einzusetzen. Dadurch werden den Herausforderungen von Betreibern entgegengewirkt, die bei ihrem Betrieb oft den Anforderungen bezüglich der Verfügbarkeit und Sicherheitsüberprüfungen widersprechen.
Das Programm wird auf KI-Modelle von Palo Alto Networks zurückgreifen, um unbekannte Sicherheitslücken in Open-Source-Software zu identifizieren, darunter mehr als 14.000 solcher Schwachstellen, die kürzlich entdeckt wurden. Das Unternehmen betreut weltweit mehr als 70.000 Kunden aus unterschiedlichen Branchen, die in hochkritischen Umgebungen mit betrieblicher Technik arbeiten.
Kollaborationen bilden einen zentralen Bestandteil der Initiative. Palo Alto Networks wird in Zusammenarbeit mit IBM und Red Hat über das Lightwell-Programm, mit Microsoft über das MAPP-Framework sowie mit Anbietern von Betriebstechnologieunternehmen, einschließlich Siemens und dem Idaho National Laboratory, über das OT Threat Research Lab arbeiten. Weitere Industrieorganisationen wie das Analysis and Resilience Center for Systemic Risk, Health-ISAC und das Energie-Forschungsinstitut sind ebenfalls beteiligt.
Lee Klarich, Chief Product Officer bei Palo Alto Networks, hob die Einschränkungen traditioneller Patching-Ansätze in der KI-Era hervor. «In der Ära der Frontier-KI ist das traditionelle, reaktive Rennen, um Software-Patches zu entwickeln und einzurichten, bevor Angreifer eine Schwachstelle ausnutzen, ein verlorener Kampf», sagte er.
Die Frontier Virtual Patching-Lösung des Unternehmens adressiert diese Herausforderung, indem sie die Erkennung von Bedrohungen mit maschinellem Lernen und Echtzeit-Informationen über Schwachstellen kombiniert. Dieser Ansatz ermöglicht es den Betreibern kritischer Infrastrukturen, Schutzmaßnahmen auf Netzwerkebene zu implementieren und gleichzeitig sensiblen Informationen über Schwachstellen vor potenziellen Angreifern zu schützen.










