Die Aktien von BitFuFu, einem an der Nasdaq notierten Bitcoin-Mining-Unternehmen, fielen am Mittwoch um 17% nach dem Veröffentlichung der zweiten Quartalsergebnisse, die die Erwartungen der Marktexperten deutlich verfehlten.
Das Unternehmen, das in Nordamerika und Asien Mining-Facilities betreibt, meldete einen Nettoverlust von 8,2 Millionen US-Dollar für das Quartal, das am 30. Juni endete, gegenüber einem Gewinn von 12,5 Millionen US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Umsätze sanken um 22% im Vergleich zum Vorjahr auf 28,7 Millionen US-Dollar, wobei die Unternehmen aufgrund niedriger Bitcoin-Preise und reduzierter Mining-Effizienz die Schuld trugen.
BitFuFu legte die Ursache für die Untererfüllung der Erwartungen auf eine Kombination von Faktoren fest, einschließlich eines 15-Prozentigen Rückgangs des durchschnittlichen Bitcoin-Preises während des Quartals und höherer Energiekosten. Die operativen Metriken spiegelten auch Herausforderungen wider, mit einem 10-Prozentigen Rückgang der Gesamt-Hash-Rate im Vergleich zum Vorquartal aufgrund von Wartungsarbeiten und regulatorischen Einschränkungen in wichtigen Mining-Regionen.
Analysten hatten einen Nettoverlust von 5,1 Millionen US-Dollar und Umsätze von 32,4 Millionen US-Dollar erwartet, wie eine Refinitiv-Konsens-Übersicht zeigt. Der Ertragsfehler löste einen kräftigen Verkaufsauslauf aus, bei dem die Aktien bis zu 22% im Intraday-Handel fielen, bevor die Verluste auf 17% bis zum Schluss reduziert wurden.
Die Führung von BitFuFu betonte, dass die Unternehmen trotz der anhaltenden kurzfristigen Herausforderungen auf die Ausweitung ihrer Flotte von Next-Generation-Mining-Rigs und die Sicherung langfristiger Energieverträge zur Verbesserung der Margen konzentriert sei. Das Unternehmen hob auch eine 5-Prozentige Erhöhung ihres Cash-Positions auf 45,3 Millionen US-Dollar hervor, die ihnen einen Puffer gegenüber den volatilen Marktbedingungen bietet.
Der Kursrückgang von BitFuFu-Aktien folgt einem breiteren Rückgang der Krypto-aktien dieses Jahres, bei dem steigende Zinsen und regulatorische Unsicherheit die Sentiment der Investoren in der Branche beeinträchtigen.



