Xiaomi meldete einen Rückgang des Nettoergebnisses um 42,6 % im zweiten Quartal. Die chinesische Technologiegruppe führt die steigenden Kosten für Speicherchips und andere Komponenten als Hauptfaktor für die schlechten Ergebnisse an. Das Nettoergebnis sank auf 794,2 Millionen Euro von 1,38 Milliarden Euro im Vorjahr, während das Umsatzwachstum bei 13,95 Milliarden Euro unter den Erwartungen der Märkte blieb.
Die Firma legte den schwachen Abschluss auf die 26-prozentige Rückgang der Handysendungen auf 31,2 Millionen Einheiten zurück, da sie höhere Komponentenkosten an die Verbraucher weitergegeben hat. Die Preise für Speicherchips sind in den letzten 12 Monaten stark gestiegen und haben die Margen um etwa ein Viertel auf 8,5 % reduziert. Trotz des Rückgangs in ihrem Kerngeschäft stieg die Aktivität der jungen Elektrofahrzeugsparte um 15,8 %, obwohl der Bereich, wie auch der künstliche Intelligenzbereich, mit einem Verlust von 333 Millionen Euro im Verlust blieb.
Xiaomi wiederholte seine Pläne, seine Elektrofahrzeugsparte in Europa im nächsten Jahr auszubauen, was Analysten zufolge helfen könnte, die nachlassende Nachfrage im traditionellen Smartphone-Markt auszugleichen. Die Firma gab keine aktualisierten Prognosen für das gesamte Geschäftsjahr ab, obwohl die Ergebnisse des zweiten Quartals die Herausforderungen durch steigende Eingangspreise und intensivierende Konkurrenz im globalen Handysmarkt unterstreichen.



