Eine Studie von crypto4me hat ergeben, dass Bitcoin Gold in Bezug auf Knappheit überboten hat, mit einer festen Geldmenge von 21 Millionen Coins, die es nun doppelt so knapp macht wie das Edelmetall. Die Ergebnisse, die in der Bitcoin-Infinity-Day-Studie vorgestellt wurden, betonen die deflationäre Ausrichtung von Bitcoins als Schlüsselfaktor in seinen Geldwertmerkmalen.
Die Analyse, die von der Forschungsfirma durchgeführt wurde, betont die programmierbare Knappheit von Bitcoin durch seine Halbierungsereignisse, die die Ausgabegeschwindigkeit neuer Coins etwa alle vier Jahre reduzieren. Dieses Mechanismus steht im Gegensatz zu Gold, dessen Geldmenge durch den Abbau weiterhin wächst, obwohl dies mit einem langsameren Tempo erfolgt. Die Studie argumentiert, dass Bitcoins begrenzte Geldmenge sein Ruf als Wertanlage über die Zeit stärken könnte.
Die Forschung von crypto4me deckt sich mit breiteren Marktdiskussionen über Bitcoins Rolle als 'digitales Gold', ein Narrativ, das in Zeiten der makroökonomischen Unsicherheit und der Besorgnis über traditionelle Fiat-Währungen an Traction gewonnen hat. Die Studie liefert keine direkte Bewertung vergleicht, sondern unterstreicht die strukturelle Knappheitsvorteile, die Bitcoin gegenüber Gold hat.
Die Ergebnisse kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Preisvolatilität von Bitcoin ein Gegenstand der Diskussionen unter Investoren und Analysten ist. Während die Knappheit ein kritischer Faktor bei der Bewertung von Vermögenswerten ist, spielen auch Marktmechanismen wie Liquidität, Akzeptanz und regulatorische Entwicklungen eine bedeutende Rolle bei der Bestimmung von Preisbewegungen.
Die Studie enthält keine Prognosen für die zukünftige Kursentwicklung oder die Akzeptanzraten von Bitcoin, sondern konzentriert sich ausschließlich auf den Vergleich der Knappheitsmetrik. Die Forschungsfirma hat keine zusätzlichen Details über die Methodik zur Quantifizierung der Knappheit hinaus, außer der festen Geldmenge und den Halbierungsereignissen, offengelegt.


