Die Aktie von Biomea Fusion Inc stieg am Montag um 27% an, nachdem das Unternehmen die Abgeschlossenheit der Patientenregistrierung in seiner Phase-II-Studie COVALENT-211 für die Behandlung von Diabetes bekannt gegeben hatte.
In der Studie, in welcher das neuartige Small-Molecule-Pharmazeutikum icovamenib in einer Dosis von 100 mg täglich untersucht wurde, wurden 64 Teilnehmer an 18 klinischen Standorten eingeschlossen. Die Teilnehmer wurden im Verhältnis 2:1 randomisiert, sodaß sie entweder icovamenib oder ein Placebo über einen Behandlungszeitraum von 12 Wochen erhielten, wobei das primäre Endpunkt nach 26 Wochen bewertet wurde.
Der Analyst Joseph Pantginis von H.C. Wainwright hielt an der Einstufung „Buy“ fest und legte ein Kursziel von 4,00 US-Dollar fest, mit dem Argument, dass icovamenib das Potenzial hat, die zuvor beobachteten Wirksamkeitsindikatoren zu wiederholen. In der früheren COVALENT-111-Studie zeigte icovamenib nachweisbare HbA1c-Reduktionen, die neun Monate nach der Behandlung persistent waren, einschließlich placebogeregelter durchschnittlicher Reduktionen von bis zu 1,5% bei Patienten mit schwerem insulinunabhängigem Typ-2-Diabetes sowie von bis zu 1,8% bei Patienten, die mit GLP-1 RA-basierten Therapien behandelt wurden, deren glykämische Parameter nicht den Zielen entsprachen.
Biomea Fusion entwickelt auch einen zweiten Phase-II-Studienpilot, COVALENT-212, dessen Enrollment voraussichtlich bis zum Jahresende abgeschlossen sein wird. Die Topline-Ergebnisse für beide Studienpiloten, COVALENT-211 und COVALENT-212, werden für das erste und zweite Quartal 2027 erwartet.
Icovamenib wird als oral einzunehmende, krankheitsmodifizierende Therapie entwickelt, die die β-Zellrestitution bei definierten Subtypen von Typ 2-Diabetes angeht und sie deshalb als mögliche Erstin-Klasse-Behandlung positioniert.












