H.C. Wainwright bestätigte die Kaufempfehlung und erhöhte ihr Kurzziel für Coya Therapeutics von 18 US-Dollar auf die früheren Werte. Als Begründung hieß es, die klinische Pipeline des Unternehmens und die Stärke der Bilanz seien weiterhin weiter fortgeschritten.
Das Biotechnologieunternehmen, das an der Börse NASDAQ unter dem Symbol „COYA“ handelbar ist, verfügt derzeit nach Angaben von InvestingPro über mehr liquide Mittel als Schulden. Die Aktien wurden zuletzt zu rund 4,87 US-Dollar bewertet, also deutlich unter dem neuen Ziel.
Coyas Lead-Programm, COYA 302, evaluiert die unterprobte Therapie des Unternehmens in einer Phase 2-Studie zur ALS. Die erste Kohorte von Patienten ist in eine 24-wöchentige aktive-blinde Verlängerung der Behandlung übergegangen, wobei die vollständige Enrollment voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2026 abgeschlossen sein wird. Vorläufige Daten aus der Studie sind für 2027 vorgesehen, und positive Ergebnisse könnten bis Ende 2027 eine Einordnung in die Pivotsentwicklung für die ALS ermöglichen.
Das Unternehmen plant außerdem, in den nächsten Monaten eine Studie der Stufe 2a bei frontotemporaler Demenz aufzunehmen, mit dem Potenzial, ein Programm der Stufe 2b/3 bereits bis Ende 2027 oder Anfang 2028 aufnehmen zu können, je nach den Ergebnissen. Zusätzliche Daten zur Einzelligzelle-Proteomik aus Studien unter der Leitung von Forschern zu ALS und Alzheimer-Krankheit werden im zweiten Halbjahr 2026 erwartet, zusammen mit Daten aus vivo aus einem entzündlichen Tiermodell für eine Entzündung des peripheren und zentralen Nervensystems.
Zusätzlich hat Roth/MKM die Coverage von Coya Therapeutics mit einem Kaufvermögen und einem Kursziel von 12 USD aufgenommen, basierend auf Phase-1-Daten von vier ALS-Patienten. Das Unternehmen erwartet eine einstimmige Zulassung für COYA 302 im ersten Halbjahr 2028, vorbehaltlich positiver Ergebnisse der Phase 2, gefolgt von einem potenziellen US-Launch im zweiten Halbjahr 2028.












