Die Aktien der Bilfinger SE stiegen am Dienstag um 4,0 % auf 83,275 € und erweiterten ihre Kursgewinne, nachdem UBS den deutschen Industrie-Dienstleistungskonzern von Neutral auf Buy hochgestuft hatte.
Das Upgrade folgte den Ergebnissen des zweiten Quartals des Unternehmens, die laut UBS ein Margin-Restart signaliert, das den Ergebnisrisiko für das Geschäftsjahr 2026 verringert. Die Schweizer Bank senkte ihr Kursziel von 107 auf 102 Euro, beibehielt aber ihren positiven Ausblick und bezeichnete die Bewertung von Bilfinger mit 7,6x geschätzter EBITA für 2027 als attraktiv im Vergleich zu Peer SPIE, das bei 11x notiert.
Für das Quartal, das am 30. Juni endete, verzeichnete Bilfinger Umsatzerlöse von 1,45 Milliarden Euro, ein Plus von 7% im Vergleich zum Vorjahr, während das Ergebnis je Aktie um 13% auf 1,47 Euro stieg. Die Auftragseingänge beliefen sich auf etwa 1,5 Milliarden Euro, das dritthöchste Quartalsergebnis des Unternehmens innerhalb eines Jahrzehnts.
Das Management stellte auch fest, dass bereits 90% der Umsatzprognose für 2026 durch den bestehenden Auftragsbestand gesichert ist. Der Aktienkurs liegt weiterhin 40% unter seinem Februar-Hoch und deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 129,30 €.
Der breitere deutsche MDAX-Index stieg um 0,34 % und wurde von starken Quartalszahlen bedeutender US-Technologieunternehmen unterstützt. Der Fokus der Marktbeobachter lag auch auf dem Zentralbank-Symposium in Jackson Hole, wenngleich keine präzise zinsbezogene Entwicklung die Handelssession wesentlich beeinflusste.













