Bitcoin soll laut einer neuen Prognose von Bernstein bis Ende 2029 den Wert von 300.000 US-Dollar erreichen. Zu den wichtigsten Faktoren werden dabei das marginale Kostenpreismodell der Kryptowährung sowie ihr historischer Vierjahreszyklus genannt. Der Analyst der Firma, Gautam Chhugani, prognostiziert eine Erholung auf 150.000 US-Dollar bis Mitte 2027, bevor der Wert auf das Höchstwert ansteigt.
Bernstein bezeichnete Bitcoin als den Hauptnutznießer einer strukturellen Verschiebung, die er den 'Devaluerungstrend' nannte, der von dem Ende einer 40-jährigen Zurückgang der Zinssätze und dem steil wachsenden staatlichen Schuldenniveau angetrieben wurde. In der Analyse argumentierte man, dass regierende Regierungsstellen, denen es finanziell schlecht geht, wahrscheinlich die Devaluation der Währung vor austeren Maßnahmen priorisieren würden, wenn man bedenkt, wie unpopulär solche Maßnahmen politisch sind.
Das Unternehmen behielt die Rating-Kategorie „Outperform“ für MicroStrategy bei, jedoch reduzierte es das Kursziel des Unternehmens von 450 USD auf 350 USD. MicroStrategy ist weiterhin der größte Unternehmensbesitzer von Bitcoin mit rund 4 % des verfügbaren Angebotes unter seiner Kontrolle. Bernstein betonte den Reservecharakter von Bitcoin und wies darauf hin, dass etwa 60 % seines Kapitalgrundstocks von preissempfindlichen Anlegern gehalten werden, auch bei Abwertungen von über 50 %. Das Unternehmen unterstrich auch die zunehmende Zugänglichkeit von Bitcoin über institutionelle und retailbetriebe.













