BBVA Argentina berichtete über ein Nettogewinn von AR$131,6 Milliarden im zweiten Quartal, was einem Wachstum von 45 % gegenüber AR$91,0 Milliarden im vorherigen Quartal entspricht, nachdem Kosteneinsparungen und Gewinne aus monetären Positionen einen Umsatzmangel von 17,45 % übertroffen haben.
Die Erlöse dieses Zeitraums beliefen sich auf 630,29 Millionen US-Dollar gegen eine prognostizierte Summe von 763,5 Millionen US-Dollar und lagen damit 133,2 Milliarden AR$ unter den Schätzungen. Trotz des Defizits wurde die Profitabilität durch eine quartalsweise Reduktion der Betriebsaufwendungen um 5 % auf 596,2 Milliarden AR$ und einen Anstieg der Monatsgewinnaussichten im ersten Halbjahr um 13,8 % verbessert. Den akkumulierten Nettokonzerngewinn für das erste Halbjahr betrugen 222,5 Milliarden AR$.
Die Profitabilitätsmessen wurden verstärkt, während der quartalsmässige Return on Equity von 8,3% in Q1 auf 12,2% gestiegen ist und der jährliche ROE auf 10,3% ging. Die Return on Assets stieg auf 1,8% (quartalsweise) und 1,5% (jährlich) an, gegenüber 1,2% zuvor. Die bereinigte Nettozinsmarge verbesserte sich auf 14,66% von 13,98%, während die Nettozinserträge um 2,9% auf AR$912,2 Milliarden zurückgegangen sind.
Die Kreditqualität verschlechterte sich, wobei der Anteilswert von nicht befriedigenden Krediten von 9,75 % auf 10,19 % stieg und damit den Durchschnitt des Finanzsystems übersteigte (7,22 %). Diedeckung dieser Kredite sank auf 79,91 % von 88,41 %. Die Risikokosten beliefen sich auf 6,54 % quartalsbezogen. Die Privatkredite stiegen real um 2,1 % auf 17,078 Billionen Argentinischer Peso, wobei der Marktanteil der Bank gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist (auf 12,0 %).
Die Kapitalausstattung blieb mit 18,8 % stabil und weit über den regulatorischen Anforderungen, während die liquiden Vermögenswerte 45 % der gesamten Einlagen abdeckten. Der Kredit-/Einlagen-Ratio lag bei 85 %, und die Ausrichtung im öffentlichen Sektor betrug stabil 17,9 % der Vermögenswerte.
Das Management strebt für das Gesamtjahr ein Kreditwachstum von circa 10 % in realem Wert und ein Einlagenwachstum von 5 % bis 10 % an, wobei die Effizienzraten erwartet werden, unter 45 % zu fallen und die Risikokosten auf rund 6,5 % zu sinken. Der ROE soll sich bis Jahresende im niedrigen einstelligen Bereich bewegen, während die NPL-Ratio auf etwa 5,5 % verbessert werden soll.












