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Barclays-Analyst: Investitionszyklus für KI stärkt die globale Wirtschaft

Die Ausgaben für KI haben in den letzten Jahren zu 50–75 % zum Wachstum in den USA beigetragen, Europa jedoch hinkt hinterher wegen politischer und struktureller Herausforderungen, erklärt der Strategieberater Julien Lafargue.

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Sophie Laurent · FX & Rates Desk · 27 Aug 2026 · 05:40 · 2 Min. Lesezeit
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Barclays-Analyst: Investitionszyklus für KI stärkt die globale Wirtschaft

Die Investitionen in künstliche Intelligenz sind zu einem zentralen Treiber der weltweiten Wirtschaftswachstum geworden, wobei die USA über einen unverhältnismäßig großen Anteil an den massiven Ausgaben von großen Technologieunternehmen verfügen, so Julien Lafargue, Chief Market Strategist der Barclays Private Bank.

Lafargue schätzt, dass zwischen 50 % und 75 % des jüngsten wirtschaftlichen Wachstums der USA direkt oder indirekt mit Investitionen in KI zusammenhängt. Der Zyklus befindet sich noch in den frühen Stadien, weist er hin, obwohl man von einer Abkühlung der Wachstumsraten bei den Ausgaben in der Zukunft aus geht. Der Impuls wird sich voraussichtlich in nächster Zeit nicht abmildern, angetrieben von den Wettbewerbsdrucken auf Unternehmen, der Nachfrage von Investoren und der strategischen Unterstützung durch die Regierung inmitten des Technologieweiters zwischen den USA und China.

Während Lafargue mögliche Korrekturen in überkorrigierten Bereichen wie Halbleiter-und Speicherchip-Hersteller erwartet, betrachtet er diese als eine Normalisierung innerhalb eines breiteren, langfristigen Trends, nicht aber als das Ende des AI-Investmentzyklus. Die Kerninvestitionsthese, so argumentiert er, besteht nicht in der KI selbst, sondern in den Produktivitätsgewinnen, die sie ermöglicht. Eine verbesserte Effizienz und margensteigernde Effekte in verschiedenen Branchen könnten in der Endkonsequenz dazu beitragen, strukturelle haushaltspolitische Herausforderungen anzugehen, darunter das steigende Staatsschuldbudget vieler fortschrittlicher Volkswirtschaften.

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Gegenüber Europa bleiben die Aussichten subdued. Trotz jüngster Initiativen bei Infrastruktur-und Verteidigungsausgaben in Deutschland warnt Lafargue, dass konkrete wirtschaftliche Vorteile Jahre dauern werden, bis sie sich erkennen lassen. Die politische Unsicherheit, einschließlich der bevorstehenden französischen Präsidentschaftswahlen im Jahr 2027 und der zarten Regierungskoalitionen in Deutschland, untergräbt weiterhin das Investorenvertrauen. Die Schweizer Wirtschaft ist jedoch aufgrund ihrer Stabilität besser positioniert, obwohl deren Aktienmarkt wenig mit dem aktuellen KI-gestützten Aufschwung zu tun hat.

Wenn man die Zukunft betrachtet, erwartet Lafargue, dass die Einführung von KI nicht nur auf Infrastrukturbereiche wie Rechenzentren und Chips beschränkt bleiben wird, sondern auch in traditionelle Branchen vordringen wird. Insbesondere im Gesundheitssektor besteht ein erhebliches Potenzial für produktivitätssteigernde Effekte in Form von Medikamentenforschung und Diagnoseverfahren. Im Laufe der Zeit können Europa und die Schweiz von den Ergebnissen der Verbreitung von KI in verschiedenen Branchen stärker profitieren, als derzeit erwartet wird.

China, das von Investoren oft unterschätzt wird, könnte in der nächsten Phase der künstlichen Intelligenz-Entwicklung als überraschender Vorreiter hervorgehen, schlägt Lafargue vor. Zwar hat China strukturelle Hindernisse bei Verbrauch und Immobilien, aber es verfügt über starke Grundlagen für Fortschritte in der Robotik und der physischen KI. Seine Kombination aus fortschrittlichen KI-Modellen und industriellen Fertigungsmöglichkeiten könnte China in die vordersten Reihen der zukünftigen Investitionsmöglichkeiten rücken.

Die USA bleiben der wichtigste Katalysator für die weltweite Wachstumsinvestitionen, betont Lafargue. Politische Dynamiken, einschließlich der US-Wahl im November, können die fiskalische Politik beeinflussen und mögliche Auswirkungen auf die Aktienmärkte haben. Unabhängig von den kurzfristigen Ergebnissen bleibt die Entwicklung in Europa eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung in den USA verbunden, fügt er hinzu.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Sophie Laurent
FX & Rates Desk

Sophie covers currency markets and central bank policy across Europe, with a focus on how rate decisions ripple through FX pairs. She has been tracking the ECB's policy path since the start of the current easing cycle.

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