Der österreichische Hersteller von Energietechnikanlagen, Schoeller-Bleckmann AG, verzeichnete im ersten Halbjahr einen Jahresvergleichsabfall der Umsätze um 19 % auf 204,7 Millionen €, obwohl die Neuaufträge um 8,5 % und der Auftragsbestand um 31,7 % anstiegen.
Der Nettoerfolg für das Quartal belief sich auf 200.000 €, während das EBITDA von 34,1 Mio € ein Jahr zuvor auf 24,2 Mio € sank. Das EBIT fiel auf 6,9 Mio €, und das Ergebnis vor Steuern betrug 3,1 Mio €, was auf die schwächere Performance im Bereich Energy Equipment zurückzuführen ist.
Der Segment Precision Technology leistete einen Teil des Ausgleichs, da im zweiten Quartal ein sequenzielles Wachstum verzeichnet wurde, obwohl die Gesamtumsätze weiterhin durch logistische Einschränkungen und operative Beeinträchtigungen aufgrund des Konflikts im Nahen Osten unter Druck standen. Fast 10 % der neuen Buchungen stammen inzwischen aus Bereichen außerhalb der traditionellen Öl- und Gasindustrie, darunter additive Produktion und Geothermie.
Der Auftragsbestand von SBO wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 31,7 %. Die Unternehmensführung betonte strukturelle Faktoren wie Energie-Sicherheit und die Diversifizierung der Energieversorgung. Das Unternehmen beschleunigt die Investitionen in Additive Fertigung, geothermale Energie und Unterwasserstromregelung im Rahmen seiner Diversifizierungsstrategie.
Angesichts der Zukunft prognostiziert SBO eine fortschreitende Erholung in der zweiten Hälfte des Jahres 2026, mit einem potenziellen Optimismus, wenn sich die Logistikkonditionen im Mittleren Osten normalisieren. Das Unternehmen revidierte in der Erklärung seine Prognose für das gesamte Jahr nicht.













