Asiatische Aktien rückten am Dienstag zurück, da die Technologieaktien vor dem Quartalsergebnisbericht von Nvidia am Mittwoch unter Druck geraten waren, während geopolitische Risiken durch mögliche US-Sanktionen gegen den Iran die Vorsicht der Marktakteure verstärkten.
Der MSCI AC Asia Pacific Index schwankte um etwa 0,5 %, wobei die Verluste vor allem von Südkoreas KOSPI angetrieben wurden, der um 1,3 % fiel. Der japanische Nikkei und der TOPIX legten jeweils um 0,2 % zu, während Australiens S&P/ASX 200 um 0,27 % auf 9.058,90 abwärts ging. Auch Indiens Nifty 50 fiel um 0,3 % und Chinas CSI 300 um 0,46 %. Der singaporeische FTSE Straits Times steigerte sich um 0,3 %, und US-Futures deuteten auf einen moderat höheren Marktstart hin, wobei Nasdaq 100 und S&P 500-Futures in der Asien-Handel um 0,3 % und 0,1 % stiegen.
Technologieaktien beeinflussten das Stimmungsbild, da die Anleger auf die Ergebnisse von Nvidia warteten; der Chiphersteller wird voraussichtlich Quartalsumsätze in Höhe von etwa 92 Milliarden USD melden. Unter den regionalen technischen Namen sanken SK Hynix um 3,5 % und Samsung Electronics um 1,8 %, angetrieben durch ein schwaches Dividendenangebot für die Aktionäre. Kioxia stieg um 0,7 %, während Sony um 0,4 % stieg. LARGAN Precision, TDK und Murata Manufacturing sackten ebenfalls ab.
Die geopolitischen Unsicherheiten trübten die Risikobereitschaft, nachdem die USA wegen ihrer „ökonomischen D-Day“-Strategie die Angst geschürt hatten, sekundäre Sanktionen gegen Länder auszuweiten, die mit dem Iran Geschäfte betreiben. Brent-Raffinerieöl wurde mit 90,67 USD pro Fass gehandelt, was auf Bedenken über mögliche Lieferunterbrechungen hinweist.
In Australien legte Coles nach der Vorstellung der Ergebnisse des Geschäftsjahres 2026 über den Erwartungen um etwa 2,3% zu. Woodside Energy konnte im ersten Halbjahr einen Anstieg des Ergebnisses von 7% verzeichnen, doch sackten ihre Aktien nach der Abschaffung des Ziels von 5 Milliarden USD für saubere Energieinvestitionen um 1% nach. Ampol steigerten ihre Gewinne um 0,8% und erreichten damit ihren höchsten Stand seit April 2024.
Die Erwartungen hinsichtlich der Zinssätze in den USA blieben weiterhin im Fokus, und Händler rechneten mit einer Erhöhung der Fed-Zinsen um 25 Basispunkte bis Ende des Jahres. Die am Mittwoch erscheinende US-Inflationsmeldung zum PCE wird weitere Klarheit über die Inflationsentwicklung und den Geldpolitikzweigungsweg bringen.













