Die in Luxemburg ansässige Gewerbeimmobiliengruppe Aroundtown SA veröffentlichte die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2026 mit einem Netto-Mietertrag in Höhe von 591 Millionen Euro, unverändert im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum, während die Mittel von der operativen Tätigkeit I (FFO I) um 4 % auf 144 Millionen Euro gesunken sind.
Das angepasste EBITDA des Unternehmens blieb mit 500 Millionen Euro im Jahr gegenüber dem Vorjahr stabil, wobei der Mieteinkommen pro Einheit um 2,7 % gestiegen ist. Der Gewinn für das Quartal belief sich auf 218 Millionen Euro, was einem Ergebnis je Aktie auf Ebene der Grundkapitalkursanteile und der Diluierung von je 0,08 Euro entspricht. Der Verschuldungsgrad von Aroundtown stieg von 41 % am Jahresende 2025 auf 43 % per Juni 2026, während der EPRA-Nettowertanspruch je Aktie um 3 % auf 8,0 Euro angestiegen ist, nachdem er noch Anfang Dezember 2025 bei 7,8 Euro lag.
Im ersten Halbjahr schloss Aroundtown Immobilienvermögen im Wert von etwa 350 Millionen Euro zu etwa Buchwert ab. Das Unternehmen emittierte knapp 550 Millionen Euro an neuen Anleihen und zahlte etwa 475 Millionen Euro an fälligen Anleihen zurück. Damit betrug die bislang emittierte Anleiheemission 1,6 Milliarden Euro und die zurückgezahlten Anleihen 2,3 Milliarden Euro. Die extern durchgeführten Bewertungen des Portfolios lieferten eine stabile Bewertung im Vergleich zum Dezember 2025.
Aroundtown erhöhte seinen Anteil an Grand City Properties (GCP) von 62,5 % auf 84 % durch eine freiwillige Biete und anschliessende Marktkäufe. Das Unternehmen bestätigte seine Prognose für das volle Jahr 2026 und genehmigte auf seiner jährlichen Hauptversammlung am 24. Juni eine Dividende von 0,08 € je Aktie, die am 6. Juli ausgezahlt wird – die erste Dividende seit 2022.













