Die Aktien von Applied Optoelectronics fielen am Montag im Vorbörsengeschäft um 12,3 Prozent, nachdem das Unternehmen ein neues Aktienemissionsangebot in Höhe von bis zu 600 Millionen US-Dollar bekannt gab, was die Sorgen der Investoren über eine anhaltende Aktiendilution nur verstärkt hat.
Der Aktienkurs des optischen-Netzwerkunternehmens ist seit dem Schlusskurs am 14. August, an dem das Unternehmen das jüngste Programm vorgestellt hat, um etwa 17 % gefallen. Das Angebot, das gemäß einer kürzlich eingereichten Vereinbarung zur Gewinnenverteilung genehmigt wurde, würde am Donnerstag einen Wert von rund 5,7 % des Unternehmenswerts beim Schlusskurs bedeuten. Die Höhe der Kapitalerhöhung übersteigt den Mittelfeldwert der Erlösoffensive von Applied Optoelectronics für das dritte Quartal, was den Umfang der Kapitalerhöhung unterstreicht.
Dies ist das dritte große At-the-Market-Programm, das im Jahr 2026 durchgeführt wird. Das Unternehmen hat im April ein Programm in Höhe von 500 Millionen US-Dollar abgeschlossen und im Mai ein Programm in Höhe von 600 Millionen US-Dollar lanciert, was zusammen etwa 1,05 Milliarden US-Dollar an Bruttoerträgen und die Emission von fast 7,8 Millionen Aktien gebracht hat. Die wiederholte Abhängigkeit von den Aktienmärkten erfolgt trotz der Tatsache, dass das Unternehmen einen Rekordumsatz im zweiten Quartal meldete und weiterhin eine rosige Prognose für das aktuelle Quartal vertritt.
Die jüngste Ankündigung entfachte erneut Skepsis bei Anlegern hinsichtlich der langfristigen Profitabilität des Unternehmens, da Applied Optoelectronics trotz seines Umsatzwachstums weiterhin ohne GAAP-Profitabilität operiert. Die Haltung an der Wall Street bleibt weiterhin konstruktiv, und alle veröffentlichten Analystenbewertungen werden als „Kauf” eingestuft, und das Konsensnehmenspreizziel liegt deutlich über den aktuellen Preisen vor der Eröffnung der Märkte.
Im Rahmen des allgemeinen Marktbeweges fiel der NASDAQ am Montag um 0,7 % und der S&P 500 um 0,2 %.












