3D Systems (NYSE: DDD) hat eine Kooperationsvereinbarung über Forschung und Entwicklung mit dem Savannah River National Laboratory (SRNL) abgeschlossen, um additive Fertigungsverfahren für die Infrastruktur der nuklearen Energie weiterzuentwickeln.
Die Zusammenarbeit, die sich im SRNL Advanced Manufacturing Collaborative in South Carolina konzentriert, wird sich auf die Entwicklung von Materialien, die Verbesserung von Geräten und die durch KI unterstützte Optimierung von Prozessen richten. Besondere Schwerpunkte sind hochtemperaturbeständige Nickelbasen-Superlegierungen und strahlungsbeständige Materialien, die in Wärmeaustauschern, Reaktoreinheiten, Pumpen und Ventilen eingesetzt werden.
Die Vereinbarung formalisiert gemeinsame Anstrengungen auf dem Gebiet von Fertigungssystemen, Cyber-Sicherheit und Entwicklung der Arbeitskräfte. Dazu wurden Schulungsprogramme für Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker im Bereich der additiven Fertigung entwickelt. SRNL wird von der Battelle Savannah River Alliance im Auftrag des US-amerikanischen Energieministeriums, Abteilung Umweltmanagement, verwaltet.
Die Partnerschaft stimmt mit der erwarteten Wachstumsrate bei kleinen modulären Reaktoren (SMR) überein, die nach Schätzungen der Internationalen Energieagentur unter aktuellen politischen Rahmenbedingungen bis zum Jahr 2050 auf 40 Gigawatt steigen könnte. In beschleunigten Szenarien könnte die SMR-Kapazität auf 120 Gigawatt ansteigen.
Jeff Graves, Präsident und CEO von 3D Systems, erklärte, dass die Vereinbarung den Stellenwert der hoch entwickelten Druckmaterialien und Technologien für den industriellen Einsatz, insbesondere auf dem Gebiet der Energieversorgung und der nationalen Sicherheit, unterstreicht.
3D Systems schloss am 26. August bei 3,30 USD, ein Plus von 2,48%, und war in der Nachhandelssitzung am 26. August bei 3,31 USD, ein Plus von 0,30%.












