3D Systems hat eine Forschungspartnerschaft mit dem Savannah River National Laboratory geschlossen, um die additive Fertigung für Anwendungen in der Kernenergie voranzutreiben.
Die Vereinbarung, die durch eine Kooperative Forschungs-und Entwicklungsvereinbarung formalisiert wurde, konzentriert sich auf die Entwicklung von Materialien, Verbesserungen der Hochleistungs-Ausrüstung und die durch KI gesteuerte Prozessoptimierung für Komponenten von Atomreaktoren. Die Zusammenarbeit wird auch die Cybersecurity und die Ausbildung der Mitarbeiter behandeln, als Teil eines umfassenderen Ansatzes zur Kommerzialisierung fortschrittlicher Fertigungsmethoden für den nuklearen Sektor.
Die Initiative zielt auf die Produktion komplexer Komponenten aus hochtemperaturbeständigen Nickelbasis-Superlegierungen und strahlentoleranten Materialien ab. Dazu gehören Wärmetauscher, Reaktoreinrichtungen, Pumpen und Ventile, die für moderne Reaktordesigns und kleine Modularreaktoren (SMR) geeignet sind. 3D Systems hat bereits Geräte im Savannah River National Laboratory's Advanced Manufacturing Collaborative-Facility in South Carolina installiert, um Forschungs- und Demonstrierungsaktivitäten zu unterstützen.
Nach Prognosen der Internationalen Energieagentur könnte die globale SMR-Leistung unter den aktuellen politischen Maßnahmen bis 2050 auf 40 Gigawatt anwachsen oder im sogenannten beschleunigten Szenario sogar auf 120 Gigawatt. Der Partnerschaft geht es darum, additive Fertigung als Schlüssel zur Skalierung der nuklearen Energiedesinfrastruktur zu positionieren, um diese Zielvorgaben zu erreichen.
Jeff Graves, Präsident und CEO von 3D Systems, erklärte, dass die Zusammenarbeit die Rolle fortschrittlicher 3D-Drucktechnologien in entscheidenden Industriesegmenten, darunter Energie und nationale Sicherheit, betont.












