3D Systems hat eine fünfjährige Vereinbarung über Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung mit dem Savannah River National Laboratory abgeschlossen, um Additive Fertigungstechnologien für die Kernenergieerzeugung und nationale Sicherheitsanwendungen zu entwickeln.
Die Zusammenarbeit, die von Jeff Graves, Präsident und CEO von 3D Systems, geleitet wird, konzentriert sich auf die Entwicklung von Materialien, die Verbesserung der Ausstattung und die Prozessoptimierung mit Hilfe künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen. Das Partnerschaftsprojekt umfasst auch Herstellungsverfahren, Cybersicherheit und professionelle Schulungsprogramme, wobei 3D Systems im Rahmen dieser Partnerschaft Geräte in der Einrichtung Advanced Manufacturing Collaborative (AMC) in South Carolina installiert.
Die Initiative konzentriert sich auf fortgeschrittene Reaktordesigns und kleine modulare Reaktoren (SMRs) und nutzt den 3D-Druck für die Herstellung komplexer Komponenten aus hochtemperaturbeständigen Nickel-Superlegierungen und strahlenschonenden Materialien. Diese Materialien sollen für Wärmetauscher, interne Reaktorkomponenten, Pumpen und Ventile verwendet werden.
Die Internationale Energieagentur schätzt, dass die Kapazität von SMR unter den derzeitigen Richtlinien bis zum Jahr 2050 auf 40 Gigawatt ansteigen und in beschleunigten Szenarien auf 120 Gigawatt steigen könnte. Die Partnerschaft entspricht den wachsenden Bestrebungen der Industrie, den Einsatz von SMR als eine Schlüsselkomponente der zukünftigen Energielandschaft zu skalieren.
Das AMC-Gebäude, das im August 2025 offiziell in Betrieb ging, dient als öffentliches-private Forschungszentrum, das von der Battelle Savannah River Alliance im Auftrag des US-Energieministeriums (Department of Energy) verwaltet wird. Die Aktien von 3D Systems schlossen am Donnerstag 2,48 % höher mit 3,30 US-Dollar, und außerhalb des Marktes wurden sie zu 3,35 US-Dollar gehandelt.












