ADVERTISEMENT
DESK EN DIRECT·Rédaction marchés mondiaux·Last updated 14s ago
ADVERTISEMENT
Marchés/ActionsArticle

SMI plummert auf Drei-Monats-Tief unter Ölpreis- und Zinsdruck

Schweizer Aktienindex verliert 1,22 % und bricht auf Tiefststand seit Juni ein; UBS und Partners Group stürzen ab, während Bioversys und Centiel profitieren.

PA
Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 15 Sept 2026 · 10:06 · 3 min de lecture
Partager
SMI plummert auf Drei-Monats-Tief unter Ölpreis- und Zinsdruck

Der Schweizer Marktindex SMI verlor heute 1,22 % und erreichte einen Punktestand von 13.708,71, den tiefsten seit Mitte Juni. Der breite Schweizer Aktienindex SPI sank um 1,17 % auf 19.310,24 Zähler. Die Verluste breiten sich aus: Der SMI steht nun 1,3 % unter seinem Vortageswert und liegt deutlich unter den Erwartungen, die sich auf eine leichte Erholung richteten. Hauptbelastende Faktoren sind die erneute Eskalation im Nahen Osten, steigende Ölpreise sowie die anziehenden US-Anleiherenditen, die die Vortagesgewinne zunichte machten. Zudem sorgen die bevorstehende Zinsentscheidung der Federal Reserve für Zurückhaltung am Markt. Der Ölpreis für Brent Crude erreichte mit über 108 US-Dollar pro Fass neue Höchststände, was die bereits bestehende Marktunsicherheit verstärkt. "Der Ölpreis ist aktuell der unmittelbarste Belastungsfaktor", erklärte ein Marktbeobachter. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf 5,041 %, den höchsten Stand seit 2007, was die Belastung für Aktien weiter erhöht. "Steigende Energiepreise und Zinsen bilden einen Teufelskreis, der die Aktienperspektiven belastet", hieß es in Analysen. Auch europäische Börsen zeigten sich unter Druck, während US-Futures auf eine schwächere Eröffnung hindeuteten. Die Finanzsektoren litten besonders unter Regulierungsängsten und einer generellen Schwäche im Bereich Finanzdienstleistungen. UBS verlor 4,2 %, Partners Group 3,6 %, Julius Bär 2,9 % und Swissquote 2,5 %. Schwergewichte wie Nestlé (-1,6 %), Novartis (-0,5 %) und Roche (-1,2 %) notierten deutlich unter ihren Vortageswerten und stützten den Index nicht mehr. Defensive Werte wie Swisscom (+0,3 %) und Zurich (+0,2 %) hielten sich knapp im Plus, während Versicherer wie Swiss Re (+0,4 %) von Umschichtungen im Finanzsektor profitierten. Medacta (-4,0 %) verlor an Wert nach einer Einstufung durch die Deutsche Bank, was auf nachhaltige Wachstumsprobleme hindeutete. SMG (-5,1 %) litt unter Aktionärsveränderungen: Die Mobiliar reduzierte ihre Beteiligung auf 11,8 %, während die TX Group ihren Anteil auf 34,9 % erhöhte. Im Gegensatz dazu stiegen die Aktien von Bioversys (+5,2 %) und dem Börsenneuling Centiel (+3,2 %) deutlich. Bioversys profitierte von einer Kurszielerhöhung durch Citigroup, während Centiel seine Produktionskapazitäten durch den Kauf einer Anlage in Muzzano ausbaute. Technologie- und Halbleiterwerte blieben jedoch unter Druck, da Investitionen in KI-Infrastruktur und Chips langsamer voranschritten. Huber+Suhner und Belimo, die von Datenzentren profitieren sollten, notierten ebenfalls leicht im Minus. Die Spannungen im Nahen Osten, insbesondere die Eskalation um die Straße von Hormus und Angriffe auf Saudi-Arabien, verschärften die Sorgen um Energieversorgung und Rohöl-Lieferketten. Die US-Notenbank wird am Mittwoch mit einer möglichen Zinserhöhung um 25 Basispunkte rechnen, doch die Inflation wird vor allem durch Energie- und Frachtkosten getrieben und könnte die Zinspolitik weiter beeinflussen. Die beiden Schwergewichte Roche (-0,7 %) und Nestlé (-0,8 %) belasteten den SMI weiter, während Novartis kaum verändert blieb. Vorbörslich zeigte sich eine leichte Erholung bei einigen Titeln, darunter AMS Osram, das nach einem Montagseinbruch von 11 % vorbörslich 2 % zulegte. Die IG Bank stellte den SMI vor dem Start sogar 0,26 % tiefer ein, während Julius Bär eine leichte Erholung von 0,1 % prognostizierte. Asiatische Börsen reagierten ebenfalls auf die Ölpreis- und Zinsrisiken: Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gab leicht nach, während Tokio mit 0,9 % zulegte und Shanghai minimal gewann. "Die Märkte konzentrieren sich weiterhin auf die Risiken einer Inflationsverschärfung durch höhere Ölpreise und die damit verbundenen Zinserhöhungen", sagte ein Analyst von Mitsubishi UFJ Financial Group.

Cet article a été produit avec l'assistance de l'IA et édité par un journaliste de Finance Review Daily.
ADVERTISEMENT
Partager cet article
PA
Par
Priya Anand
Equities & Earnings Desk

Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.

Plus de Priya Anand →
ADVERTISEMENT
Novara — A Smarter Way to Access Global Markets
ADVERTISEMENT