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Schweizer Aktienmarkt erholt sich nach Vorwochenverlust: Roche, Novartis dominieren

Der SMI steigt um 0,6 % auf 13.854 Punkte, während KI-Aktien und Bauwerte unter Druck bleiben. Analysten revidieren Kursziele für Roche und Straumann, während Ölpreise und Fed-Zinsentscheidungen die Märkte prägen.

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Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 21 Sept 2026 · 00:00 · 2 min de lecture
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Schweizer Aktienmarkt erholt sich nach Vorwochenverlust: Roche, Novartis dominieren

Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich nach einem satten Vorwochenverlust von über 4 % mit einer ersten Gegenbewegung im Plus. Der Swiss Market Index (SMI) legte um 0,6 % auf 13.854 Punkte zu, während der Schweizer Performance Index (SPI) um 0,5 % auf 19.553 Zähler stieg. Diese Erholung folgt auf eine Phase der Unsicherheit, die durch Fragen rund um künstliche Intelligenz (KI), einen erneuten Anstieg der Ölpreise und die Vorfreude auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed geprägt war. Während der Markt sich stabilisiert, zeigen einzelne Sektoren deutliche Unterschiede in der Performance: Pharmakonzerne wie Roche und Novartis dominieren mit Kursgewinnen von 2,2 % bzw. 1,6 %, während KI-spezifische Aktien wie ABB stark unter Druck stehen. Ebenfalls defensiv stark performen Swiss Re (+1 %) und Nestlé (+0,9 %).

Analysten haben bereits vorbörslich Kursziele angepasst. Siegfried, ein Schweizer Finanzdienstleister, wurde von Bernstein SG auf 140 Fr. (vorher 126 Fr.) hochgestuft und als Outperform eingestuft. Goldman Sachs empfahl Straumann, ein Dentalimplantathersteller, vorbörslich mit einem Kursziel von +2,3 % zum Kauf. Die Aktien von ABB (-3,3 %) und weiteren Tech-Unternehmen wie Inficon, Comet und VAT (-3,3 %) sowie Baustofffirmen wie Amrize (-1,2 %), Holcim (-0,8 %) und Sika (-0,8 %) notierten hingegen deutlich im Minus. Die Ölpreise, insbesondere Brent Crude, lagen bei über 107 Dollar pro Barrel, getrieben durch die Eskalation der Huthi-Angriffe auf die Meerenge Bab al-Mandab, die die Handelsrouten verlängern und Transportkosten erhöhen.

Die Fed-Zinsentscheidung in dieser Woche wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 86 % auf eine 25-Basispunkte-Erhöhung geschätzt, was die erste Zinsanpassung seit Mitte 2023 wäre. Die Märkte testen damit die Glaubwürdigkeit der Fed unter Chef Kevin Warsh. Gleichzeitig steigen die Goldpreise nicht, da steigende Energiepreise und höhere Zinserwartungen die Attraktivität des Edelmetalls verringern. Der Spot-Goldpreis fiel um 0,3 % auf 4.334,31 Dollar pro Unze. Die geopolitische Unsicherheit und die Zinspolitik bleiben jedoch ein Schutzfaktor für Gold.

Asiatische Märkte reagierten auf die Ölpreise und die Fed-Erwartungen mit leichten Verlusten. Der Nikkei 225 in Tokio sank um 0,8 %, während der Shanghai Composite fast unverändert blieb. Der US-Dollar gewann leicht in Yen und Yuan, während der Euro gegenüber dem Schweizer Franken um 0,2 % stieg. Die Schweizer Produzenten- und Importpreise für August werden um 8:30 Uhr veröffentlicht, was weitere Marktbewegungen beeinflussen könnte. Die Vorfreude auf die Zinsentscheidungen der Fed und der japanischen Bank of Japan (BoJ) bleibt zentral.

Die Erholung des Schweizer Aktienmarkts zeigt, dass Pharmakonzerne und defensive Sektoren weiterhin attraktiv wirken, während KI- und Bauwertaktien unter Druck bleiben. Die Ölpreise und die Zinspolitik der großen Zentralbanken bleiben jedoch die treibenden Faktoren für die kommenden Handelstage.

Cet article a été produit avec l'assistance de l'IA et édité par un journaliste de Finance Review Daily.
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Priya Anand
Equities & Earnings Desk

Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.

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