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Ermotti: US-Dollar bleibt kurzfristig stabil trotz US-Schuldenrisiko

UBS-Chef Sergio Ermotti betont Stabilität des US-Dollar und verweist auf Fed-Zinspolitik sowie globale Liquiditätsströme als treibende Faktoren.

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Sophie Laurent · FX & Rates Desk · 20 Sept 2026 · 23:35 · 1 min read
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Ermotti: US-Dollar bleibt kurzfristig stabil trotz US-Schuldenrisiko

Sergio Ermotti, CEO der UBS, sieht keine kurzfristige Schwäche des US-Dollar und deutet auf eine weitere Stabilität hin. Er begründet dies mit dem aktuellen Zinsniveau der Federal Reserve sowie der erwarteten weiteren Zinsschritte in den kommenden Monaten. Gleichzeitig betont er, dass der Dollar als internationale Referenzwährung weiter dominieren werde. Ermotti verweist darauf, dass die Abflüsse aus dem US-Dollar in Schwellenländer in den letzten zwölf Monaten eher auf die Nutzung überschüssiger Liquidität zurückzuführen sind als auf eine systematische Kapitalumschichtung weg aus den USA.

Die Diskussion um die Stärke des US-Dollar wird jedoch vor dem Hintergrund eines wachsenden US-Staatshaushaltsproblems geführt. Die Verschuldung der Vereinigten Staaten hat im Juni einen Rekordwert von 40 Billionen US-Dollar erreicht, was etwa 125 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht. Analysten wie Thomas Stucki von der St. Galler Kantonalbank warnen vor einem scheinbar unaufhaltsamen Schuldenwachstum. Der Anstieg der Renditen langlaufender US-Treasuries verstärkt diesen Eindruck, was auf ein potenziell kritisches Schuldenproblem hinweist. Regierungen könnten zwar durch Sparen, höhere Teuerungsraten oder Wirtschaftswachstum sowie Steuereinnahmen versuchen, die Schuldenlast zu reduzieren, doch politische und wirtschaftliche Herausforderungen machen dies schwierig.

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Ermotti äußerte sich auch zu den geplanten Kapitalanforderungen an die UBS. Er kritisierte den Vorschlag des Bundesrates, die Auslandstöchter der UBS mit 100 % hartem Kernkapital (CET1) zu unterlegen, als übertrieben. Stattdessen betonte er die Notwendigkeit, dass die Bank aus der Schweiz erfolgreich operieren kann. Die Debatte über die Eigenmittelregulierung für systemrelevante Banken wie die UBS wird am 17. September im Ständerat fortgesetzt, wo eine 50-prozentige Unterlegung mit CET1 und AT1-Anleihen vorgeschlagen wurde.

Die Diskussion um die US-Schuldenkrise und deren Auswirkungen auf den Dollar bleibt zentral, doch Ermottis Fokus liegt auf kurzfristigen Stabilitätsfaktoren wie der Fed-Politik und globaler Liquidität.

This article was produced with AI assistance and edited by a Finance Review Daily journalist.
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Written by
Sophie Laurent
FX & Rates Desk

Sophie covers currency markets and central bank policy across Europe, with a focus on how rate decisions ripple through FX pairs. She has been tracking the ECB's policy path since the start of the current easing cycle.

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