Die Zug Estates Holding AG verzeichnete im ersten Halbjahr einen Jahresverlust von 33 % auf CHF 42,90 Millionen, was auf einen geringeren Revalorisierungsgewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückzuführen ist. Mit Ausnahme von Revalorisierungs- und Sondergewinnen belief sich der Nettoerz Gewinn auf CHF 50,1 Millionen und steigerte sich somit um 6,6 %.
Der Schweizer Immobilienentwickler konnte im ersten Halbjahr eine niedrige Leerstandsquote von 1,2 % aufrechterhalten, und die Immobilieneinnahmen blieben aufgrund der indexgebundenen Anpassungen und Kompensationen unverändert, da die Auswirkungen der Referenzzinssenkungen ausgeglichen wurden. Das Segment Hotel und Gastronomie trug zur Expansion bei, unterstützt durch höhere Auslastungsraten und eine starke Nachfrage nach Gastronomiediensten, die sowohl die Einnahmen als auch die Profitabilität in diesem Bereich erhöhten.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Zug Estates für das Immobiliensegment einen Überschuß leicht unter dem Vorjahresniveau. Die Hotel- und Gastronomie-Erlöse sollen stabil bleiben, allerdings ist dort eine leichte Abschwächung der Profitabilität zu erwarten. Ohne Abwärts- und Sondereffekte prognostiziert das Unternehmen für das Jahr einen bescheidenen Anstieg des Nettoergebnisses.












