Yalla Group Ltd. hat für das zweite Quartal 2026 gemischte Finanzergebnisse vorgelegt: Während der Umsatz zulegte, sank die Profitabilität – und die Aktie gab im nachbörslichen Handel nach.
Das in Dubai ansässige Unternehmen für Mobile-Gaming und soziale Netzwerke verbuchte im Q2 2026 einen Umsatz von 198,7 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 8,3 % gegenüber 183,5 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. Der Nettogewinn sank jedoch auf 45,2 Millionen US-Dollar von 51,8 Millionen US-Dollar im Q2 2025 und verfehlte damit die Markterwartungen.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) belief sich auf 62,4 Millionen US-Dollar – ein Rückgang von 5,9 % im Jahresvergleich. Als Gründe für die sinkende Profitabilität nannte das Unternehmen höhere Marketingausgaben und gestiegene Betriebskosten.
Der CEO von Yalla Group betonte, dass die Nutzerbindungsmetriken zwar weiterhin stark seien, die Monetarisierung in bestimmten Märkten jedoch nach wie vor herausfordernd bleibe. Die Jahresprognose für 2026 blieb unverändert: Der Umsatz soll zwischen 780 und 800 Millionen US-Dollar liegen, während die Gewinnaussichten nicht angepasst wurden.
Die Aktie von Yalla Group gab nach Bekanntgabe der Zahlen im erweiterten Handel um 3,2 % nach und setzte damit die Verluste der Vortagssitzung fort. Seit einem Monat hat das Papier rund 12 % an Wert verloren – belastet durch die allgemeinen Herausforderungen im Technologiesektor und bei Gaming-Unternehmen.
Die Analysten von Jefferies bestätigten ihre „Hold“-Empfehlung für die Aktie und verwiesen dabei auf Bewertungssorgen trotz des Umsatzwachstums. Das Kursziel blieb unverändert bei 12,50 US-Dollar.
Yalla Group ist vor allem im Nahen Osten und in Nordafrika aktiv und konzentriert sich auf mobile Social-Entertainment-Plattformen.


