Die Aktie von Workday Inc. fiel am Dienstag nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen, die die Erwartungen der Analysten verfehlten und eine Umsatzerwartung unter den Markterwartungen lagen.
Der Anbieter von Unternehmenssoftware verzeichnete für das erste Quartal eine angepasste Gewinn pro Aktie von 1,45 US-Dollar, was unter dem von Refinitiv ermittelten Konsens von 1,52 US-Dollar lag. Die Umsätze beliefen sich auf 1,79 Milliarden US-Dollar, unter dem von 1,82 Milliarden US-Dollar erwarteten Niveau.
Workday senkte auch seine Umsatzerwartung für das laufende Jahr auf ein Niveau von 7,85 bis 7,90 Milliarden US-Dollar, im Vergleich zu einer vorherigen Prognose von 7,95 bis 8,00 Milliarden US-Dollar. Die Firma zitierte makroökonomische Unsicherheiten und eine langsamer werdende Unternehmensausgaben als Hauptgründe für die Abwertung.
Die Aktie von Workday fiel um 5% im Vorhandel, wobei die Verluste von Montagschluss fortgesetzt wurden. Die Aktie ist im vergangenen Monat um etwa 12% zurückgegangen, was auf breitere Schwäche in der Bewertung von Unternehmenssoftware zurückzuführen ist.
Die Analysten von Jefferies hielten ihre Empfehlung bei Workday bei 'Halten', reduzierten jedoch ihr Preisziel auf 220 US-Dollar von 240 US-Dollar, da die Prognose schwächer ausfiel. Andere Institute, einschließlich Barclays und Morgan Stanley, passten ihre Schätzungen nach dem Bericht ebenfalls herab.
Der Chief Financial Officer von Workday, Barbara Larson, hob hervor, dass die Nachfrage nach seinen Softwarelösungen für Personal- und Finanzverwaltung weiterhin stabil ist, Kunden jedoch größere Vorsicht bei der Ausgaben von Dispositionsgeld walten lassen. Die Firma erwartet, dass dieser Trend bis zum Ende des Jahres anhält.
Investoren werden Workday's Fähigkeit, Wachstumsmomentum wiederzuerlangen, während sich die wirtschaftlichen Bedingungen ändern, engmaschig beobachten, mit dem nächsten Earnings-Bericht im November.



