Williams-Sonoma meldete im zweiten Quartal einen Umsatz von 1,96 Milliarden US-Dollar und lag damit über den Erwartungen. Der Gewinn pro Aktie belief sich auf 2,10 US-Dollar und übertraf ebenfalls die Prognosen. Die vergleichbaren Filialumsätze stiegen um 6,2 %, was deutlich über der Schätzung von Gordon Haskett (3,6 %) und der Konsensprognose (4,6 %) lag. Die operative Marge – ohne Erstattungen für Zölle – betrug 17,3 % und lag damit sowohl über der eigenen Schätzung von 16,4 % als auch über der Konsensprognose von 17,0 %.
Der Business-to-Business-Bereich des Heimtextil-Händlers wuchs im Quartal um 14,5 % im Jahresvergleich, während das zweijährige kumulierte Umsatzwachstum um rund 170 Basispunkte beschleunigte. Analysten wiesen darauf hin, dass die Outperformance über alle vier Marken hinweg breit abgestützt war und damit die Position von Williams-Sonoma an der Spitze der Sektor-Rangliste von Gordon Haskett untermauert.
Gordon Haskett bestätigte die Kaufempfehlung für Williams-Sonoma mit einem Kursziel von 260 US-Dollar, basierend auf einem geschätzten KGV von rund 24 für das Geschäftsjahr 2027 bei einem Gewinn pro Aktie von 10,75 US-Dollar. Sowohl Telsey als auch Jefferies erhöhten nach der Ergebnisveröffentlichung ihre Kursziele. Zudem wurde die Prognose für die vergleichbaren Filialumsätze im Geschäftsjahr 2026 auf einen Bereich von 4,0 % bis 6,5 % angehoben (bisher: 2,0 % bis 6,0 %), und die operative Marge wird nun im Bereich von 17,8 % bis 18,2 % erwartet (bisher: 17,5 % bis 18,1 %).
Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet Williams-Sonoma ein beschleunigtes Wachstum der neuen Filialen um 1,0 % bis 3,0 % und einen Anstieg des Gewinns pro Aktie um 10 % bis 15 %, sobald die Belastungen durch Zölle wegfallen. Analysten verwiesen auf die starke Positionierung des Unternehmens bei Kunden mit mittlerem bis hohem Einkommen, ein diversifiziertes Markenportfolio sowie gesunde Trends bei neuen Konzepten wie Rejuvenation als zentrale Stützpfeiler der Aussichten.












