Die Flugbegleiter bei WestJet haben einen vorläufigen Arbeitsvertrag genehmigt, der eine Gehaltserhöhung von 18% über drei Jahre umfasst, wie aus einer Mitteilung der kanadischen Gewerkschaft der öffentlichen Angestellten (CUPE) hervorgeht.
Die Abstimmung wurde am Montag abgeschlossen, nachdem es im Vergleich zu diesem Monat zu einem Streik gekommen war, der zu Hunderte von Flugausfällen führte. Die Vereinbarung betrifft etwa 4.400 Mitglieder der Kabinenbesatzung von WestJet und befasst sich mit langjährigen Forderungen nach einer überarbeiteten Lohnstruktur.
Die traditionellen Vergütungsmodelle bei WestJet berücksichtigten wie bei vielen Fluggesellschaften nur die Flugzeit, ohne die Bodenaufgaben wie Beförderung, Aussteigen und Vorbereitungen vor dem Flug mitzubeziehen. Der Gewerkschaftsverband hatte die volle Entschädigung für die gesamte Dauer der Schichten gefordert, von der Check-in bis zur Beendigung der Schicht. Die vorläufige Vereinbarung stellt einen zusätzlichen Vergütungsbestandteil für Arbeitszeit bereit, der für bisher unbezahlte Bodenaktivitäten gewährt wird.
Die Vereinbarung entspricht den allgemein geltenden Branchenmuster. Auch große Fluggesellschaften wie Air Canada, American Airlines, Alaska Air, Delta Air Lines und United Airlines haben ihre Vergütungsmodelle entsprechend angepasst und Übergebepreisung für das Einsteigen und andere Phase am Boden eingeführt. Das vorläufige Abkommen bei WestJet muss nun noch von der Fluggesellschaftsleitung ratifiziert werden, bevor es in Kraft tritt.
Der Streik Anfang dieses Monats betonte die Spannungen in Bezug auf Entschädigungen und Arbeitsbedingungen und machte die operativen und finanziellen Belastungen für Fluggesellschaften durch die laufenden Arbeitsverhandlungen in der gesamten Branche deutlich.












