Das kanadische Forstunternehmen Western Forest Products Inc. hat am Dienstag einen Nettogewinn für das zweite Quartal 2026 gemeldet, der die Analystenschätzungen übertraf. Grund dafür sind verbesserte Holzpreise und eine stabile Nachfrage in den nordamerikanischen Märkten.
Das in Vancouver ansässige Unternehmen gab bekannt, dass der Nettogewinn im Q2 2026 auf 42,3 Millionen US-Dollar stieg, gegenüber 31,7 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die bereinigten Gewinne pro Aktie beliefen sich auf 28 Cent und lagen damit über der Konsensschätzung von 22 Cent, die von Refinitiv erfasst wurde.
Der Umsatz des Quartals stieg um 14 % gegenüber dem Vorjahr auf 412 Millionen US-Dollar. Getrieben wurde dies durch höhere durchschnittliche Realisierungspreise für Holz und gestiegene Liefermengen. Western Forest Products führte die Preiserholung auf das reduzierte nordamerikanische Angebot nach saisonalen Lagerabbau und eine stabile Nachfrage aus dem Wohnungsbau sowie Reparatursektor zurück.
Verwaltungsratspräsident Don Demens betonte, dass operative Effizienz und Kostendisziplin zum besseren Ergebnis beigetragen hätten. «Wir beobachten eine Stabilisierung der Holzpreise, was unsere Einschätzung einer gemässigten Erholung im Wohnungsbau unterstützt», erklärte Demens in einer Mitteilung. Das Unternehmen bestätigte zudem seine Jahresprognose für 2026 mit einem Nettogewinn zwischen 120 und 140 Millionen US-Dollar – unverändert zur im Februar veröffentlichten Guidance.
Analysten der RBC Capital Markets bestätigten ihre «Sector Perform»-Bewertung für die Aktie, verwiesen jedoch auf mögliche makroökonomische Risiken, die zukünftige Ergebnisse belasten könnten. Die Aktie von Western Forest Products schloss am Dienstag mit einem Plus von 1,8 % bei 12,45 US-Dollar und damit besser als der S&P/TSX Composite Index.



