Die US-Bestwerte höher Die US-Börsen notierten sich am Donnerstag beim Eröffnungshandelsstart höher, nachdem der Gouverneur der US-Notenbank, Christopher Waller, angedeutet hatte, dass er bereit sei, die derzeitigen Zinssätze zu behalten, falls die eingehenden Daten eine dauerhafte Abschwächung der inflativen Antriebe belegen.
Der Dow Jones Industrial Average legte innerhalb von Minuten nach dem Marktstart um 0,47 Prozent auf 53.309,17 Punkte zu und übertraf damit die Gewinne bei den breiteren Indizes. Der S&P 500 kletterte um 0,26 Prozent auf 7.686,71 Punkte, während der Nasdaq Composite um 0,45 Prozent auf 26.336,322 Punkte stieg. Die Handelsvolumina blieben in der ersten Stunde der Sitzung moderat.
Waller hat in einer Rede, die er früher am selben Tag hielt, einen datenabhängigen Ansatz für die Geldpolitik unterstrichen und darauf verwiesen, dass die Zinssenkungsstabilität gewahrt werden könnte, falls die Inflation sich weiter in Richtung des 2%-Zielwerts der Fed bewegt. Seine Bemerkungen folgen auf jüngste Hinweise anderer Fed-Beamter, wonach die politische Entscheidungen von kommenden Wirtschaftsdaten abhängen würden und nicht von vorgegegebenen Zeitplänen.
Die Reaktion der Märkte spiegelt die Erwartungen der Anleger wider, dass eine Pause in den Zinserhöhungen die Unternehmensgewinne und die Aktienbewertungen unterstützen könnte, insbesondere in zinsempfindlichen Branchen. Die Technologieaktien, die in den letzten Sitzungen unterperformten, führten zu erheblichen Kursanstiegen im Nasdaq Composite während der Eröffnungsstunde.
Analysten bemerkten, dass die anfänglichen Gewinne später am Tag abgeschwächt werden könnten, da die Investoren die Auswirkungen der Haltung von Waller in Betracht ziehen, insbesondere im Kontext der gemischten Wirtschaftsdaten, die diese Woche veröffentlicht wurden. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen lag nahe den jüngsten Werten, was auf eine begrenzte unmittelbare Auswirkung auf die Kreditkosten hinwies.
Das frühe Tempo der Sitzung steht im Gegensatz zu den bescheidenen Kurseinbrüchen am Mittwoch, die auf stärker als erwartet ausgefallene Daten zu den privaten Lohnstellen und erneuerte Bedenken über mögliche Verzögerungen bei den Zinssenkungsmassnahmen der Fed folgten.













