Die führenden Wall-Street-Banken haben ihre Jahresziele für den S&P 500 angehoben, da sie von einer nachhaltigen künstlichen Intelligenz-Supercycle und robusten Unternehmensgewinnen ausgehen. Goldman Sachs erhöhte sein Ziel für 2026 auf 8.000 Punkte von 7.600, was etwa 3% mehr als derzeitige Niveaus darstellt. JPMorgan hob sein Basisfall ebenfalls auf 8.000 Punkte an, während es ein potenzielles Sprung auf 9.000 Punkte in einem optimistischen Szenario andeutete, was bis zu 20% mehr als derzeitige Niveaus darstellt.
Die Anpassungen spiegeln eine breitere Optimismus auf der Verkaufsseite wider, bei der die meisten großen Banken ihre Ziele zwischen 7.500 und 8.100 Punkten angesiedelt haben. Die Forschungsabteilung von Bank of America setzte ihr Vorhersage auf 7.100 Punkte, das niedrigste unter den Gruppen, während Jefferies und Canaccord Genuity ihre Ziele auf 7.500 Punkte festsetzten. Barclays und HSBC erhöhten ihre Prognosen auf 7.800 bzw. 7.650 Punkte.
Die meisten Institute, einschließlich Deutsche Bank, Societe Generale und Morgan Stanley, haben sich nun auf ein Ziel von 8.000 Punkten geeinigt. UBS Global Research hingegen setzte das höchste Ziel auf 8.100 Punkte, gefolgt von Oppenheimer Asset Management und Citigroup auf demselben Niveau. Die Investitionsabteilung von Wells Fargo gab ein Ziel von 7.800 bis 8.000 Punkten an.
Die Anpassungen erfolgten im Kontext von Befürchtungen hinsichtlich geopolitischer Spannungen im Nahen Osten, anhaltender Inflationsrisiken und potenziellen Störungen der globalen Energieversorgung. Analysten betonen jedoch die dominierende Rolle von AI-getriebenen Produktivitätsgewinnen und Unternehmensgewinnwachstum bei der Treiberin der Anpassungen.



